Ab 2017 Neue Rettungsgasse-Regel: Was das für Autofahrer bedeutet

Autozeitung.de 03.01.2017

Sobald sich auf der Autobahn Staus bilden und der Verkehr stockt, sind Autofahrer dazu angehalten eine Rettungsgasse zu bilden. Leider endet das gerade auf mehrspurigen Straßen oft im Chaos. Eine neue, eindeutigere Regel soll das ab 2017 ändern.

Damit im Notfall Rettungskräfte so schnell wie möglich ihren Weg zum Unfallort finden, wurde die Regel geändert: Schon bei stockendem Verkehr auf der Autobahn sollen alle Autofahrer künftig eine Rettungsgasse bilden. Bisher war die Regel dafür nicht klar formuliert.

Nun sollen die Fahrer auf der linken Spur ihre Wagen nach links lenken, die auf den übrigen Spuren nach rechts.

Wie bitte? Lichthupe und rechts überholen - das ist erlaubt

Dies gilt auch für vierspurige Schnellstraßen und Autobahnen. Das heißt: Lediglich Autos auf dem linken Fahrstreifen weichen nach links aus, alle übrigen nach rechts. Bislang sollte bei vier Spuren die Gasse in der Mitte gebildet werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die in der Praxis teilweise chaotische Suche nach der Mitte entfällt. 

Zudem gilt: Der Standstreifen sollte unter allen Umständen freigehalten werden, er ist für Pannenfahrzeuge reserviert. 

Es droht ein Bußgeld bei Missachtung

In Deutschland sind es bisher 20 Euro Bußgeld. Doch bei unseren österreichischen Nachbarn fallen die Bußgelder deutlich höher aus: Wird die Vorschrift zur Rettungsgasse nicht beachtet oder diese widerrechtlich genutzt, droht ein Bußgeld von 2.180 Euro.

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