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Oscars 2024: Favoriten, Moderator, Nominierungen, Geheimfavoriten & Termin!

Die Oscarverleihung 2024 wirft ihre Schatten voraus - und wir haben alle wichtigen Infos zu Terminen, Nominierungen, Favoriten und Moderation.

Oscars 2022
Bald heißt es wieder: "And the Oscar goes to ...!" (Themenbild) Foto: iStock/vzphotos
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Die Oscarverleihung 2024 ist die insgesamt 96. ihrer Art. Die Auszeichnung gilt als wichtigster Filmpreis überhaupt.

Anders als auf den drei großen Filmfestivals in Berlin, Cannes oder Venedig, wo es in erster Linie um die Vorstellung neuer Filme geht, werden bei den Oscars herausragende Arbeiten des abgelaufenen Filmjahres gekürt.

Oscarverleihung 2024: Termin

Die Oscar-Verleihung 2024 findet 10. März 2024 im Dolby Theatre in Los Angeles stattfinden.

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Oscars 2024: Moderator

Der US-Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel wird genau wie schon im Jahr 23 auch die Oscar-Verleihung 2024 moderieren. Das gab die Academy of Motion Pictures Arts and Sciences am 15. November 2023 bekannt.

Oscars 2024: Nominierungen

Die Nominierungen für die Oscar-Verleihung 2024 wurden am 23. Januar 2024 bekanntgegeben. Folgende Filme und Filmschaffende wurden in ihren jeweiligen Kategorien nominiert.

Bester Hauptdarsteller:

  • Bradley Cooper für

    Maestro

  • Colman Domingo für

    Rustin

  • Paul Giamatti für

    The Holdovers

  • Cillian Murphy für

    Oppenheimer

  • Jeffrey Wright für

    American Fiction

Bester Nebendarsteller:

  • Sterling K. Brown für

    American Fiction

  • Robert de Niro für

    Killers of the Flower Moon

  • Robert Downey Jr. für

    Oppenheimer

  • Ryan Gosling für

    Barbie

  • Mark Ruffalo für

    Poor Things

Beste Hauptdarstellerin:

  • Annette Bening für

    Nyad

  • Lily Gladstone für

    Killers of the Flower Moon

  • Sandra Hüller für

    Anatomie eines Falls

  • Carey Mulligan für

    Maestro

  • Emma Stone für

    Poor Things

Beste Nebendarstellerin:

  • Emily Blunt für

    Oppenheimer

  • Danielle Brooks für

    The Color Purple

  • America Ferrera für

    Barbie

  • Jodie Foster für

    Nyad

  • Da'vine Joy Randolph für

    The Holdovers

Beste Regie:

  • Martin Scorsese für Killers of the Flower Moon

  • Christopher Nolan für Oppenheimer

  • Giorgos Lanthimos für Poor Things

  • Jonathan Glazer für The Zone of Interest

  • Justine Triet für Anatomie eines Falls

Bester Film:

  • Oppenheimer

  • Killers of the Flower Moon

  • Maestro

  • Anatomie eines Falls

  • Past Lives

  • The Zone of Interest

  • Barbie

  • Poor Things

  • American Fiction

  • The Holdovers

Bester internationaler Film:

  • Deutschland: Das Lehrerzimmer

  • Italien: Io Capitano

  • Großbritannien: The Zone of Interest

  • Spanien: Die Schneegesellschaft

  • Japan: Perfect Days

Beste Kamera:

  • Edward Lachman für EL Conde

  • Rodrigo Prieto für Killers of the Flower Moon

  • Matthew Libatique für Maestro

  • Hoyte van Hoytema für Oppenheimer

  • Robbie Ryan für Poor Things

Oscars 2024: Fahrplan bis zur Verleihung

Hier der genaue zeitliche Fahrplan bis zur Verleihung:

  • 15. November 2023: Einreichungsfrist für allgemeine Teilnahmekategorien endet

  • 14.–18. Dezember 2023: Vorabstimmung

  • 21. Dezember 2023: Veröffentlichung der Oscar-Shortlists

  • 31. Dezember 2023: Qualifikationszeitraum für Filme endet

  • 9. Januar 2023: Governors Awards (Vergabe der Ehrenoscars, vorgesehen für den 18. November 2023, aufgrund des Streiks verschoben)

  • 11.–16. Januar 2024: Abstimmung über die Oscar-Nominierungen

  • 23. Januar 2024: Oscar-Nominierungen werden bekanntgegeben

  • 12. Februar 2024: Gala-Dinner der Oscar-nominierten Personen

  • 22. Februar 2024: Finale Abstimmung über die Oscar-Preisträger beginnt

  • 23. Februar 2024: Vergabe der Auszeichnungen für Wissenschaft und Technik

  • 27. Februar 2024: Finale Abstimmung über die Oscar-Preisträger endet

  • 10. März 2024: 96. Oscar-Verleihung

Oscar: Favoriten 2024

Als Favoriten für die Oscar-Verleihung 2024 - wenn man Experten und Wettbüros glauben darf - gelten derzeit in der Kategorie "Bester Film":

"Oppenheimer" von Christopher Nolan

Oppenheimer
Oppenheimer Foto: IMAGO / Picturelux

"Oppenheimer" ist ein epischer biografischer Thriller aus dem Jahr 2023, der von Christopher Nolan geschrieben und inszeniert wurde.

Die Hauptrolle spielt Cillian Murphy als J. Robert Oppenheimer, den amerikanischen theoretischen Physiker, der als "Vater der Atombombe" gilt, weil er am Manhattan-Projekt beteiligt war - einem Projekt des Zweiten Weltkriegs, bei dem die ersten Atomwaffen entwickelt wurden.

Basierend auf der Biografie American Prometheus von Kai Bird und Martin J. Sherwin aus dem Jahr 2005 zeichnet der Film die Karriere Oppenheimers nach, wobei sich die Geschichte vor allem auf sein Studium, seine Leitung des Manhattan-Projekts während des Zweiten Weltkriegs und seinen schließlichen Sturz durch die Sicherheitsanhörung 1954 konzentriert.

In den Hauptrollen spielen Emily Blunt als Oppenheimers Frau "Kitty", Matt Damon als Leiter des Manhattan-Projekts Leslie Groves, Robert Downey Jr. als Mitglied der U.S. Atomic Energy Commission Lewis Strauss und Florence Pugh als Oppenheimers kommunistische Geliebte Jean Tatlock. Zum Ensemble der Nebendarsteller gehören Josh Hartnett, Casey Affleck, Rami Malek und Kenneth Branagh.

"Killers of The Flower Moon" von Regisseur Martin Scorsese

Killers of The Flower Moon
Killers of The Flower Moon Foto: IMAGO / Everett Collection

"Killers of the Flower Moon" ist ein episches amerikanisches Western-Krimi-Drama aus dem Jahr 2023 unter der Regie von Martin Scorsese nach einem Drehbuch, das er gemeinsam mit Eric Roth geschrieben hat und das auf dem gleichnamigen Sachbuch von David Grann aus dem Jahr 2017 basiert.

Der Film spielt in den 1920er Jahren in Oklahoma und konzentriert sich auf eine Reihe von Morden an Mitgliedern und Verwandten der Osage Nation, nachdem auf Stammesland Öl entdeckt wurde. Die Stammesmitglieder hatten sich die Rechte an den Bodenschätzen in ihrem Reservat vorbehalten, und die Weißen versuchten, sich ihren Reichtum anzueignen.

Leonardo DiCaprio, Robert De Niro und Lily Gladstone führen ein Ensemble an, zu dem auch Jesse Plemons, Tantoo Cardinal, John Lithgow und Brendan Fraser gehören.

"Poor Things" von Yorgos Lanthimos

Poor Things
Poor Things Foto: IMAGO / Everett Collection

"Poor Things" ist eine schwarze Fantasy-Komödie aus dem Jahr 2023 unter der Regie von Yorgos Lanthimos nach einem Drehbuch von Tony McNamara und mit Emma Stone, Mark Ruffalo, Willem Dafoe, Ramy Youssef, Christopher Abbott und Jerrod Carmichael in den Hauptrollen.

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Alasdair Gray aus dem Jahr 1992 und handelt von einer jungen Frau aus dem viktorianischen Zeitalter, die nach ihrem Selbstmord von einem Wissenschaftler grob wiederbelebt wird und mit einem ausschweifenden Anwalt durchbrennt, um sich auf eine Odyssee der Selbstentdeckung und sexuellen Befreiung zu begeben.

"Barbie" von Greta Gerwig

Barbie
"Barbie" Foto: IMAGO / Everett Collection

"Barbie" ist eine Fantasy-Komödie nach einem Drehbuch, das Regisseurin Greta Gerwig zusammen mit Noah Baumbach schrieb. Der Film basiert auf den gleichnamigen Modepuppen von Mattel und ist der erste Live-Action-Barbie-Film nach zahlreichen computeranimierten Filmen und Specials.

In den Hauptrollen spielen Margot Robbie als Titelheldin und Ryan Gosling als Ken. Der Film begleitet die beiden auf ihrer Selbstfindungsreise nach einer existenziellen Krise. Zu den Nebendarstellern gehören America Ferrera, Kate McKinnon, Issa Rae, Rhea Perlman und Will Ferrell.

"Maestro" von Bradley Cooper

Maestro
Maestro Foto: IMAGO / Everett Collection

"Maestro" ist ein amerikanisches biografisches Drama aus dem Jahr 2023, das die Beziehung zwischen dem amerikanischen Komponisten Leonard Bernstein und seiner Frau Felicia Montealegre zum Thema hat.

Regie führte Bradley Cooper nach einem Drehbuch, das er zusammen mit Josh Singer schrieb. Produziert wurde er unter anderem von Martin Scorsese, Steven Spielberg und Cooper. In dem Film spielt Cooper die Rolle des Bernstein an der Seite von Carey Mulligan als Montealegre. Matt Bomer, Maya Hawke und Sarah Silverman sind in Nebenrollen zu sehen.

Maestro feierte seine Premiere bei den 80. Internationalen Filmfestspielen von Venedig am 2. September 2023, wo er für den Goldenen Löwen nominiert wurde.

Oscarverleihung 2024: Geheimfavoriten

"The Holdovers" von Alexander Payne

 Alexander Payne
Alexander Payne Foto: Getty Images/The Holdovers

"The Holdovers" ist eine amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 2023, bei der Alexander Payne Regie führte und David Hemingson das Drehbuch schrieb.

In den Hauptrollen spielen Paul Giamatti, Da'Vine Joy Randolph und Dominic Sessa. Der Film spielt im Jahr 1970 und handelt von einem griesgrämigen Geschichtslehrer an einem Internat in Neuengland, der gezwungen ist, in den Weihnachtsferien eine Handvoll Schüler zu beaufsichtigen, die nirgendwo anders hin können.

"Anatomy of A Fall" von Justine Triet

Szene aus Anatomy of A Fall
Szene aus "Anatomy of A Fall" Foto: IMAGO / Landmark Media

"Anatomy of A Fall" ist ein französischer Gerichtsthriller aus dem Jahr 2023 unter der Regie von Justine Triet nach einem Drehbuch, das von Triet und Arthur Harari gemeinsam geschrieben wurde. Sandra Hüller spielt darin eine Schriftstellerin, die versucht, ihre Unschuld am Tod ihres Mannes zu beweisen.

"Anatomy of A Fall" hatte seine Weltpremiere bei den 76. Filmfestspielen von Cannes am 21. Mai 2023, wo er die Goldene Palme und den Palm Dog Award gewann und im Wettbewerb um die Queer Palm stand.

Welcher Film gewann die meisten Oscars?

  • 11 Oscars: "Ben Hur" (1960)

  • 11 Oscars: "Titanic" (1998)

  • 11 Oscars: "Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs" (2004)

  • 10 Oscars: "West Side Story" (1962)

  • 9 Oscars: "Gigi" (1959)

  • 9 Oscars: "Der letzte Kaiser" (1988)

  • 9 Oscars: "Der englische Patient" (1997)

  • 8 Oscars: "Vom Winde verweht" (1940)

  • 8 Oscars: "Verdammt in alle Ewigkeit" (1954)

  • 8 Oscars: "Die Faust im Nacken" (1955)

  • 8 Oscars: "My Fair Lady" (1965)

  • 8 Oscars: "Cabaret" (1973)

  • 8 Oscars: "Gandhi" (1983)

  • 8 Oscars: "Amadeus" (1985)

  • 8 Oscars: "Slumdog Millionär" (2008)

  • 7 Oscars: "Der Weg zum Glück" (1945)

  • 7 Oscars: "Die besten Jahre unseres Lebens" (1947)

  • 7 Oscars: "Die Brücke am Kwai" (1958)

  • 7 Oscars: "Lawrence von Arabien" (1963)

  • 7 Oscars: "Paton – Rebell in Uniform" (1971)

  • 7 Oscars: "Der Clou" (1974)

  • 7 Oscars: "Jenseits von Afrika" (1986)

  • 7 Oscars: "Der mit dem Wolf tanzt" (1991)

  • 7 Oscars: "Schindlers Liste" (1994)

  • 7 Oscars: "Shakespeare in Love" (1999)

  • 7 Oscars: "Gravity" (2014)

  • 6 Oscars: "Mrs. Miniver" (1943)

  • 6 Oscars: "Alles über Eva" (1951)

  • 6 Oscars: "Ein Amerikaner in Paris" (1952)

  • 6 Oscars: "Ein Platz an der Sonne" (1952)

  • 6 Oscars: "Ein Mann zu jeder Jahreszeit" (1967)

  • 6 Oscars: "Oliver" (1969)

  • 6 Oscars: "Der Pate – Teil II" (1975)

  • 6 Oscars: "Star Wars – Krieg der Sterne" (1978)

  • 6 Oscars: "Forrest Gump" (1995)

  • 6 Oscars: "Chicago" (2003)

  • 6 Oscars: "Tödliches Kommando – The Hurt Locker" (2010)

  • 6 Oscars: "Mad Max: Fury Road" (2016)

  • 6 Oscars: "La La Land" (2017)

  • 6 Oscars: "Dune" (2022)

Wer überträgt die Oscar-Verleihung 2024?

Der US-Fernsehsender ABC wird die Preisverleihung in über 200 Länder und Gebiete weltweit ausstrahlen.

In Deutschland wird das Groß-Event aus Südkalifornien erneut von ProSieben übertragen.