Stanford University Neue Studie: Kiffer haben häufiger Sex

09.11.2017
Neue Studie: Kiffer haben häufiger Sex
© iStock / juhy13

Wer täglich kifft, hat um ein Fünftel häufiger Sex als Nicht-Kiffer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Stanford University in Kalifornien.

Da soll doch noch mal einer sagen, Kiffen macht faul. Für die Bettaktivitäten gilt dies offenbar ganz und gar nicht, wie Urologen nun herausfanden. Das Team um Andrew Sun betrachtete dazu die Zahlen einer US-Gesundheitsumfrage, bei der 50.000 Männer und Frauen zwischen 25 und 45 Jahren Angaben zu ihrem Marihuana-Konsum sowie zu ihrem Sexleben im Vorjahr gemacht hatten.

Senior-Autor Michael Eisenberg wird in der Welt wie folgt zitiert: "Häufiger Marihuana-Konsum scheint die sexuelle Motivation und Leistungsfähigkeit nicht zu schmälern. Wenn überhaupt, dann steht er mit erhöhter Koitusfrequenz in Zusammenhang." Nach den Studienergebnissen hatten bekiffte Frauen in vier Wochen 7,1 statt sechs Mal Sex, Männer 6,9 statt 5,6 Mal. Der Grund dafür könnte sein, dass der moderate Cannabis-Gebrauch locker macht. Einen Kausalzusammenhang weist die Studie jedoch nicht aus, lediglich eine Korrelation.

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Bis dato vertraten Fachleute jedoch die Meinung, dass das intensive Kiffen zu einem Libidoverlust führe und zum Teil sogar für Erektionsschwierigkeiten und eine verminderte Spermienqualität sorge. Das könnte sich nun ändern und die Freunde des grünen Goldes in ein anderes Licht rücken.

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