Nature Uncut Nach Monster-Typhoon: Größte Welle aller Zeiten gefilmt?

Redaktion Männersache 12.01.2018
Zerstörerischen Wasserwand: Ein Typhoon löste an der Küste Taiwans Riesenwellen aus
© YouTube / Earth Uncut TV

Jahrhundertelang hielt man sie für Seemannsgarn: Monsterwellen, die ganze Schiffe förmlich verschlingen können.

Heute weiß man: Erzählungen von bis zu vierzig Meter hohen Wellen, die scheinbar aus dem Nichts anrollen und als Brecher mit fürchterlicher Gewalt alles zermalmen, was sich ihnen in den Weg stellt, sind alles andere als ein Mythos. Diverse Aufzeichnungen belegen die Existenz der todbringenden Wasserwände. 

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Die "Queen Elizabeth 2" zum Beispiel, eines der größten Passagierschiffe der Welt, geriet 1995 im Nordatlantik in eine 29 Meter Welle - der Ozeanriese überstand die Begegnung unbeschadet.

Glück, das der Besatzung des Frachters "München" am 12. Dezember 1978 nicht zuteil wurde. Das Schiff sank, niemand konnte lebend geborgen werden. Ursache war, so der Befund des Seeamts in Bremerhaven, vermutlich schwerer Seeschlag.

Monsterwellen versenken bis zu 2 Schiffe pro Woche 

Schätzungen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) besagen sogar, dass wöchentlich etwa zwei Schiffe auf See verloren gehen, vermutlich auch durch Monsterwellen. 

Aber nicht nur Mitten auf hoher See können sich Wassermassen zu zerstörerischen Giganten auftürmen - das belegt folgendes aktuelle YouTube-Video, aufgenommen nach dem Mega-Typhoon "Megi", der an der Küste Taiwans wütete.

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