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Mitten in Deutschland: E-Auto geht in Flammen auf - Wohnhaus zerstört

In Hessen zerstörte ein brennendes Elektro-Auto ein Wohnhaus. Wie das passieren konnte.

Feuerwehr löscht brennendes Auto
Feuerwehr löscht brennendes Auto (Symbolbild) Foto: iStock / simonkr
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Es geschah in der Nähe von Fulda in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Ein lauter Knall weckte die Bewohner. Ein Elektro-Auto, das neben der Garage des Hauses parkte, hatte Feuer gefangen und ging in Flammen auf.

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Obwohl die Feuerwehr mit 50 Einsatzkräften anrückte, konnten sie nicht verhindern, dass das Feuer von dem Auto auf das Wohnhaus übersprang.

Solaranlage erschwerte Löscharbeiten

Die Flammen hätten sich von der Garage auf das Zweifamilienhaus ausgebreitet. Dort brannten anschließend auch die Innenräume. Zudem erschwerte laut Polizeibericht eine Photovoltaikanlage auf dem Dach die Löscharbeiten.

Das Wohnhaus brannte völlig aus. In einer Pressemitteilung des hiesigen Polizeipräsidiums heißt es: "Leider wurde das betroffene Wohngebäude durch den Brand und die Löscharbeiten unbewohnbar". Niemand wurde verletzt, doch der Schaden wird auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt.

Das E-Auto, das den Brand verursacht hatte, musste von einem speziellen Bergungsteam zu einem Löschbecken abtransportiert werden. Die Brandursache wird aktuell ermittelt.

Brennende E-Autos sind für die Feuerwehr immer problematisch. Zwar können Wagen mit Verbrennungsmotoren genauso schnell entflammen, jedoch lassen sich elektrische Fahrzeuge schwieriger löschen.

Das hängt damit zusammen, dass im Akku der Brand von einer Zelle auf die nächste überspringen kann. Es werden also Tausende Liter von Wasser benötigt, um ein E-Auto zu löschen. Auch 24 Stunden nach dem Brand kann sich die Batterie noch entzünden, wie Spiegel Online berichtet.

Die Feuerwehr fordert deshalb die Autokonzerne auf, sich um die ausgebrannten Wracks zu kümmern.

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