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Männersache in Marokko: Mit dem Mazda CX-60 durch Sahara & Atlas-Gebirge!

Wir haben uns ins Abenteuer gestürzt und sind zwei Tage lang mehr als 1.200 Kilometer durch Marokko gefahren - und zwar im Mazda CX-60.

Serpentinen in Marokko
Serpentinen in Marokko: Teil der Strecke des "Epic Drive" von Mazda Foto: Mazda (Bearbeitung: Männersache)
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Marokko, Staat im Nordwesten Afrikas, von Europa getrennt durch die Straße von Gibraltar, besitzt nicht nur eine eindrucksvolle Geschichte, sondern darüber hinaus atemberaubende Landschaften und kulinarische Kunstwerke.

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Wir haben uns mit Mazda auf den ca. 1.200 Kilometer langen sowie abenteuerreiche "Epic Drive" durch die Sahara und das Atlas-Gebirge begeben. An zwei Tagen verbrachten wir jeweils rund zwölf Stunden im Auto, in einem Mazda CX-60.

Was wir dabei erlebt haben und wie sich der Crossover auf Asphalt und Geröll geschlagen hat, erfährst du im Folgenden!

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Video: AUTO ZEITUNG

Marokko: Kulturelle Geschichte & Status quo

Vorab ein paar Infos zum Land, in das wir reisen - was im Fall von Marokko übrigens ausschließlich mit einem gültigen Reisepass funktioniert.

Das westlichste der sogenannten Maghreb-Länder grenzt im Norden ans Mittelmeer, im Westen an den Atlantischen Ozean und im Osten an Algerien. Im Süden herrscht seit 1975 der Westsaharakonflikt.

Das ursprüngliche Volk waren die Berber, die entweder sesshaft als Bauern in Lehmdörfern oder reisende Nomaden lebten und leben. Bis heute machen sie etwa ein Drittel der Bevölkerung Marokkos aus.

Im achten Jahrhundert eroberten die Araber die Region. Diese brachten auch den Islam nach Marokko, zu dem sich laut einem Bericht von "Planet Wissen" mehr als 97 Prozent der Marokkaner bekennen.

Zwischen dem 15. Jahrhundert und der erneuten Unabhängigkeit im Jahr 1956 kämpften zahlreiche Kolonialmächte, u. a. das Deutsche Reich, um die Vormachtstellung in Marokko, wobei sich Frankreich durchsetzen konnte.

Seit 1992 ist das afrikanische Land, das ca. 37,5 Millionen Menschen beheimatet, laut Verfassung eine konstitutionelle Monarchie. Aktuelles Staatsoberhaupt ist Mohammed VI. Eine seiner größten Herausforderungen: Bekämpfung der Armut.

Zentrum von Marrakesch
Zentrum von Marrakesch Foto: Mazda

Tour-Start in Marrakesch

Wir starten in Marrakesch, übrigens nicht die Hauptstadt von Marokko - das ist Rabat. Nach unserer Ankunft bleibt noch Zeit für einen kurzen Spaziergang über den zentralen Marktplatz (Djemaa el Fna), auf dem es von Menschen, Gerüchen und "Markenklamotten" nur so wimmelt.

Ein Dinner über den Dächern der "Roten Stadt" fordert dann unsere Geschmacksnerven auf angenehme und spannende Art heraus: Es gibt beispielsweise geschmortes Fleisch - traditionell zubereitet in der Tajine, einem aus Lehm gebrannten Gefäß mit konischem Deckel.

Dazu unfassbar frische Salate, raffiniert angemachtes Gemüse und natürlich großartigen marokkanischen Kaffee. Den brauchen wir auch am nächsten Morgen, denn da geht's bereits um sieben Uhr los mit der Tour in Richtung Sahara.

Mazda CX-60 in Marrakesch
Abfahrt in Marrakesch Foto: Mazda

Tag 1: Fernab der Zivilisation

Zur Auswahl stehen der Mazda CX-60 e-Skyactiv D mit Reihensechszylinder-Dieselmotor und Allradantrieb sowie der Mazda CX-60 e-Skyactiv PHEV. Wir fahren letztlich beide Modelle - am ersten Tag Zweiteres, am zweiten Ersteres.

Die rund 600 Kilometer lange Route führt uns raus aus dem geschäftigen Marrakesch übers Atlas-Gebirge in die trockene Sahara-Ebene im Südosten des Landes (Ouarzazate), der von üppigen Dünen und grünen Vegetationsoasen geprägt ist.

Direkt nach Verlassen der Stadt also erst mal unbefestigte Straßen voller Gestein und Schlaglöchern, die uns dankend daran denken lassen, dass wir einen Ersatzreifen im Kofferraum unseres Plug-in Hybrid haben.

Wir haben zum Glück keinerlei Probleme, fahren allerdings auch wirklich sehr bedacht. Natürlich ruckelt's im Wagen, aber für die Strecke, die wir da vor uns haben, ist das Gefühl im Inneren des Wagens doch ziemlich komfortabel. Man sitzt im Mazda CX-60 ob seiner Größe halt etwas über den Dingen, die auf der Straße passieren.

Wir überwinden die Berge und nähern uns vom Tourismus nahezu unberührten Regionen, in denen wir auch sonst nur äußerst wenige Menschen oder gar andere Autos sichten können. Esel und Dromedare begegnen uns dagegen regelmäßig.

Unser Ziel am Ende des ersten Tags: die Ecolodge Ouednoujoum. Das kleine, aber dennoch mehrstöckige Spa- und Fitness-Resort liegt völlig fernab der Zivilisation inmitten einer Grand-Canyon-artigen Landschaft, die uns die Sprache verschlägt.

Serpentinen in Marokkos Bergen
Serpentinen in Marokkos Bergen Foto: Mazda

Tag 2: Über Nomaden-Routen ins Atlas-Gebirge

Am zweiten Tag geh't noch einen Tick früher los und zwar wieder in Richtung Norden durch das berühmt-berüchtigte Dadestal rauf auf rund 3.000 Meter - über eine alte Handelsroute der Nomaden, die nicht als Straße bezeichnet werden kann und zum Teil wirklich wenig vertrauenswürdig wirkt.

Vorbei an der Bergoase Imilchi fahren wir bis nach El Ksiba, wobei wir erneut das Atlas-Gebirge durchqueren, bevor wir nach Südwesten in Richtung Marrakesch abbiegen. Auf dem Weg: uralte Siedlungen, deren Ursprünge sich über Tausende von Jahren zurückverfolgen lassen.

Hier erhalten wir auch eine Vorstellung von der bereits angesprochenen Armut. Sehr häufig, wenn wir kurz halten, um die sagenhafte Landschaft zu genießen, kommen zahlreiche wahnsinnig junge Kinder zu unserem Auto, um nach Geld zu betteln. Sie versuchen auch, die Türen zu öffnen - und sind im Fall des Erfolgs ruckzuck in den verwinkelten Gassen ihrer Dörfer verschwunden.

Wir können unsere Türen stets rechtzeitig verriegeln und winken freundlich zurück - was anderes bleibt uns nicht wirklich übrig. Die Kinder wirken übrigens nicht unglücklich oder aggressiv, sondern laufen oft mit lachenden Gesichtern auf einen zu.

Das moderne und von Technologie geprägte Leben in Europa ist hier jedenfalls weit entfernt, Esel erfüllen beispielsweise weiterhin eine wichtige Funktion im Alltag vieler Menschen. In Marrakesch sieht das natürlich schon etwas anders aus - und genau da geht's zum Abschluss der Tour wieder hin.

Dieses Mal mit der Diesel-Variante des Mazda CX-60, die uns geschmeidig durch Berg und Tal trägt sowie selbst anspruchsvollste Streckenabschnitte mit Bravour meistert. Aber auch Serpentinen im Sport-Modus, als Crossover besticht das Modell durch seine Anpassungsfähigkeit.

(1/10)
Straße in Marrakesch
Foto: Mazda
Straßenschild in Marokko
Foto: Mazda
Vollbepackter Kleinbus
Foto: Mazda
Serpentinen
Foto: Mazda
Freundliche Marokkaner
Foto: Mazda
Atlas-Gebirge
Foto: Mazda
Mehrere Mazda bei Sonnenaufgang
Foto: Mazda
Restaurant in Marrakesch
Foto: Mazda
Showeinlage in Bar von Marrakesch
Foto: Mazda
Tuk-Tuk auf Markt von Marrakesch
Foto: Mazda

Fazit: Wie schlägt sich der Mazda CX-60?

Sehr gut schlägt er sich, das können wir nicht anders sagen. Ob Plug-in Hybrid oder Diesel-Variante: Das Fahrgefühl im Mazda CX-60 würden wir als äußerst angenehm und harmonisch bezeichnen - trotz herausfordernder Beläge.

Auf gut asphaltierten Straßen entfaltet sich dann der volle Fahrspaß und man gleitet förmlich durch die Kurven. Für Stabilität und Dynamik sorgt dabei das "Kinematic Posture Control System" des japanischen Autoherstellers.

Und auch im Innenraum herrscht absolute Wohlfühlatmosphäre. Er ist geräumig, bequem und übersichtlich - wir haben uns jedenfalls sofort gut zurechtgefunden und beispielsweise gern Funktionen wie die Sitzlüftung für die Beine genutzt.

Weitere spannende Themen:

In Sachen Sicherheit unterstützt das Fahrassistenzsystem von Mazda: adaptive LED-Scheinwerfer, Geschwindigkeitsregelanlage etc. Konnektivität ist selbstredend auch gegeben, gesteuert wird hier über einen 12,3-Zoll-Touchscreen.

Die Ausstattung kann beim Kauf konfiguriert werden, diverse zusätzliche Optionen stehen zur Verfügung. Los geht's preislich bei ca. 47.500 Euro für den Mazda CX-60 e-Skyactiv PHEV mit Zweieinhalb-Liter-Motor.

Für den Alltag in der Stadt ist das Auto mit knapp 4,80 Meter Länge sowie 1,90 Meter Breite sicher etwas mächtig, aber als Familienkutsche eignet sich das Premium-Fahrzeug wahrscheinlich wiederum wunderbar. Für eine Tour durch die Berge Marokkos auf jeden Fall!

Männersache-Redakteur Tim-Holger Kinkel in Marokko neben Mazda CX-60
Männersache-Redakteur Tim-Holger Kinkel in Marokkos Bergen neben dem Mazda CX-60 Foto: Mazda

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