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In Grund und Boden verklagt: McDonald's soll 800 Millionen Euro zahlen!

Das Fast-Food-Unternehmen hat aktuell mit einer millionenschweren Klage zu kämpfen. Die Details.

McDonalds
McDonald's: Rechtsstreit wegen Eismaschine Foto: iStock / ollo
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Die einen oder anderen werden es kennen: Man hat mal wieder Lust auf einen leckeren McFlurry oder einen klassischen McSundae, doch das Kopfschütteln des Mitarbeitenden zerschlägt die Hoffnung im Nu. Die Eismaschine sei kaputt.

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Dabei handelt es sich um ein bekanntes und offenbar nicht so leicht zu behebendes Problem bei dem Fast-Food-Riesen.

Eismaschinen-Probleme

Das hängt auch damit zusammen, dass der Hersteller der Eismaschinen, "Taylor", die Geräte selbst reparieren möchte. Somit muss immer erst ein Techniker/eine Technikerin der Firma anrücken, wenn das Eis nicht mehr will.

Ein Start-up-Unternehmen namens Kytch wollte Abhilfe schaffen und entwickelte ein Gerät, das die Probleme der Maschine erkennen kann und es den Mitarbeitenden ermöglicht, Fehler selbst zu beheben.

Daraufhin ging Taylor gegen Kytch vor Gericht. Der Vorwurf: Sie hätten Geschäftsgeheimnisse ausspioniert. Das war die erste Klage, wie der "Stern" berichtet.

Unternehmen verklagt McDonalds

Die zweite Klage folgte jedoch kurz darauf. Denn in dem ersten Verfahren stellte sich heraus, dass McDonald's selbst wohl das Start-up Unternehmen nicht so wirklich haben wollte. Eigentlich handelte es sich dabei um zwei Mitarbeitende der Burger-Kette. Diese hatten die Garantien des Geräts verfallen lassen und via E-Mail verkündet, dass bei dessen Verwendung Verletzungen drohten.

Die Sorge hängt damit zusammen, dass die Maschinen sich mit dem Kytch-Gerät auch aus der Ferne einschalten ließen, was Personal, das gerade daran arbeitet, verletzen könnte. Kytch wies die Vorwürfe ab und auf die Sicherheitsprüfung hin.

Da nun ihr Kerngeschäft weggebrochen war, klagte Taylor gegen den Fast-Food-Riesen und forderte das Geld, das das Unternehmen eigentlich eingenommen hätte. Die 900 Millionen US-Dollar sollen dabei angeblich nicht von McDonald's, sondern von den zwei Mitarbeitenden getragen werden.

Was dabei nun letztendlich herauskommt und ob aufgeklärt wird, warum sich McDonald's so sehr gegen das doch eigentlich hilfreiche Gerät sperrt, sollte sich in den nächsten Tagen herausstellen.

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