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Haie, Strömungen & Co.: DAS sind die 7 gefährlichsten Strände der Welt!

Weißer Sand, türkisfarbenes Meer und dreieckige Rückenflossen zwischen Wellen: Einige der schönsten Strände der Welt sind allerdings auch lebensgefährlich.

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Strand bei Kapstadt
"Twelve Apostles"-Bergkette bei Kapstadt Foto: iStock/spooh

# 7: Kapstadt, Südafrika

Die Kapstadter sind kluge Unternehmer: Aus dem enormen Hai-Vorkommen vor den Küsten schlagen sie mit speziellen Tauchtouren Profit.

Denn dem Weißen Hai direkt in die Augen zu blicken, ist (fast) unbezahlbar.

Stinson Beach, Kalifornien
Stinson Beach, Kalifornien Foto: iStock/tupungato

# 6: Stinson Beach, Kalifornien

Die Chance, einem Weißen Hai zu begegnen, ist im Wasser vor dem Stinson Beach recht hoch.

Der kalifornische Strand liegt im sogenannten Roten Dreieck: Hier finden Haie überdurchschnittlich viel Nahrung - Seelöwen und Robben - und schwimmen deshalb oft in Küstennähe.

2013 musste der Strand sogar einmal wegen Hai-Alarm geschlossen werden.

 Cable Beach, Australien
Cable Beach, Australien Foto: iStock/shannonstent

# 5: Cable Beach, Australien

Aus der Vogelperspektive wirkt der westaustralische Strand von Cable Beach friedvoll - wäre er nicht ein beliebter Treffpunkt von Krokodilen!

Die Riesen-Reptilien kriechen aus den nahen Flussarmen an den Sand. Im Wasser geht die Gefahr weiter: Hier werden regelmäßig Haie gesichtet. 

Darüberhinaus treiben hochgiftige Quallen von der Nordküste nach Cable Beach.

Ajuy, Fuerteventura
Ajuy, Fuerteventura Foto: iStock/Jan-Otto

#4: Ajuy, Fuerteventura

Fuerteventura gilt als das europäische Hawaii, denn der Strand der Kanareninsel besteht wie auch die pazifische Inselkette aus schwarzem Vulkangestein. 

Die Gefahr an dem Ajuy-Strand geht allerdings weniger von einem feuerigen Ausbruch aus, sondern von der reißenden Strömung. Schwimmen ist hier verboten!

Zahlreiche Schwimmer und Badegäste, die dennoch in die Fluten sprangen, wurden ins offene Meer hinaus getrieben und ertranken.

Alter do Chão, Brasilien
Alter do Chão, Brasilien Foto: iStock/Francisco_Saraiva_Andrade_Jr

#3: Alter do Chão, Brasilien

Das traumhafte brasilianische Dörfchen Alter do Chão und seine vorgelagerte Insel der Liebe (Ilha do Amor) gelten als die Karabik des Amazonas.

Weiße Strände treffen hier auf das blaue Flusswasser des Rio Tabajos.

Nur im Wasser tummeln sich kleine sehr aggressive Fleischfresser: Piranhas!

Bikini-Atoll
Bikini-Atoll Foto: iStock/CharlesWhiting

#2: Das Bikini-Atoll

Die Strände des Bikini-Atolls im Pazifik wirken wie das Paradies auf Erden: Puderzucker-Sand, Palmen und glasklares Wasser. 

Doch der Schein trügt! Die tödliche Gefahr des abgelegenen Inselparadieses ist unsichtbar. 

Zwischen 1946 und 1958 testeten die Amerikaner auf dem Bikini-Atoll der Marshall-Inseln Atombomben.

Zwar gaben die USA Ende der 1960er-Jahre das Atoll wieder als bewohnbar frei, die zurückgekehrten Einwohner mussten ihre Heimat wegen der Strahlenbelastung jedoch schnell wieder verlassen. 

Einige Gebiete sind durch die radioaktive Strahlung für 24.000 Jahre gesperrt. Außerdem tummeln sich in den Gewässern rund um die unbewohnten Inseln des Sperrgebietes außergewöhnlich viele Haie.

New Smyrna Beach, Florida
New Smyrna Beach, Florida Foto: iStock/Javier_Art_Photography

#1: New Smyrna Beach, Florida

Die weltweite Hai-Hauptstadt liegt nicht etwa in Australien oder in Südafrika, sondern an der Küste Floridas - genauer in New Smyrna Beach.

Seit Beginn der Zählung von Hai-Angriffen wurden alleine am Strand von New Smyrna Beach 250 gezählt und ist damit der Strand mit den meisten Attacken pro Quadratkilometer. 

Schätzungen besagen sogar, dass jeder, der im Meer vor New Smyrna Beach geschwommen ist, statistisch gesehen nur drei Meter von einem Hai entfernt gewesen sein muss!