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Absoluter Horror: Unterwasser-Roboter findet in der Antarktis Unglaubliches!

Unter Tausenden von Metern des festen Eises des Thwaites-Gletschers hat ein Bot merkwürdige Merkmale gefilmt.

ICEFIN THE ROBOT
ICEFIN THE ROBOT in der Antarktis Foto: YouTube/PBS Terra (Screenshot)
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Der Unterwasser-Roboter ICEFIN THE ROBOT wurde entwickelt, um dorthin zu gelangen, wo kein Mensch hinkommt: Er schwimmt vor der Küste der Antarktis unter 2.000 Fuß Eis.

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Die torpedoförmige Maschine wird durch ein mit heißem Wasser gebohrtes Loch hinabgelassen und nimmt Messwerte und - was am auffälligsten ist - Videos von der empfindlichen Unterseite des Thwaites-Gletschers auf.

Krass! Unterwasser-Roboter filmt Schock-Entdeckung in Antarktis

Dieser Eisbrocken von der Größe Floridas ist auch als "Doomsday Glacier" bekannt, und das aus gutem Grund: Sein Zustand verschlechtert sich rapide, und wenn er zusammenbricht, könnte der globale Meeresspiegel um mehr als einen Meter steigen.

Außerdem könnte er beim Absterben die umliegenden Gletscher mitreißen, was den Anstieg des Meeresspiegels um weitere drei Meter erhöhen würde.

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In zwei Artikeln, die in der Zeitschrift Nature veröffentlicht wurden, beschreiben Wissenschaftler, was Icefin und andere Instrumente unter all dem Eis entdeckt haben.

Einfach ausgedrückt: Es gibt Probleme! Modelle für den künftigen Anstieg des Meeresspiegels beschreiben den Teil von Thwaites, der auf dem Meer schwimmt - ein sogenanntes Schelfeis - als eine ziemlich einfache, flache Unterseite, aber der Roboter fand heraus, dass 10 Prozent davon viel komplexer sind.

Es gibt zum Beispiel Terrassen mit vertikalen Wänden, die über 30 Fuß hoch sind, wo das Schmelzen viel schneller abläuft als in den flachen Bereichen. "Dieser kleine Teil trägt zu 25 Prozent der Schmelze bei, die wir sehen", sagt Britney Schmidt, eine Erd- und Planetenforscherin an der Cornell University, die das Icefin-Projekt leitet.

Wenn diese Merkmale schmelzen, können sie Erschütterungen durch das System senden. "Was wir über Thwaites wissen, ist, dass es auseinanderfällt", sagt Schmidt. "Wir haben es in den letzten 30 Jahren beobachtet, wie sich Risse und Spalten über das System ausbreiten und das gesamte Schelfeis destabilisieren. Was wir hier zeigen, ist die Art und Weise, wie der Ozean auf diese Schwachstellen einwirkt und sie in gewisser Weise verschlimmert."

Das Risiko, dass der Thwaites-Gletscher schmilzt, ist nicht auf die steigenden Temperaturen in der Atmosphäre zurückzuführen, sondern auf die steigenden Temperaturen im Meer. Die Grundlinie des Gletschers hat sich seit den späten 1990er-Jahren um 10 Meilen ins Landesinnere zurückgezogen, was bedeutet, dass jetzt mehr Eis des Gletschers mit warmem Salzwasser in Berührung kommt.

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Ein Phänomen, das als Gezeitenpumpen bekannt ist, ist nicht hilfreich: Das Eis hebt sich bei Ebbe und Flut und lässt noch mehr Wasser unter den Gletscher strömen.

Die komplexen Merkmale, die Icefin entdeckt hat, könnten für eine viel detailliertere Modellierung des Gletschers von entscheidender Bedeutung sein, wie Wired berichtet.

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