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Jahreswechsel 2023/2024: Wo Böllern an Silvester verboten ist!

Der Jahreswechsel naht und vielerorts stellt man sich wieder auf wilde Böller- und Feuerwerksanwendungen ein - doch an manchen Orten bleibt das Böllern strikt verboten.

Feuerwerk an Silvester
Wo darf man an Silvester 2023/24 nicht böllern? Foto: iStock/Nikada
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Seit dem 28. Dezember 2023 sind Böller, Raketen und andere Feuerwerksanwendungen im freien Verkauf in Deutschland. Was den einen freut, ist dem anderen ein Dorn im Auge - rund 60 Prozent der Menschen hierzulande befürworten ein generelles Böllerverbot an Silvester.

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Tatsächlich gibt es in vielen deutschen Städten bereits Verbotszonen für Böller und Raketen an Silvester - und diese werden immer mehr.

Jahreswechsel 2023/2024: Wo Böllern an Silvester verboten ist!

Die Regeln hinsichtlich der Verbote sind dabei jedoch sehr unterschiedlich. Hier ein Überblick.

Bundesweit gilt nach Paragraf 23 der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz das ganze Jahr in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern ein Anwendungsverbot für Pyrotechnik - auch an Silvester.

In dem Paragraphen ist übrigens auch festgehalten, dass pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 2 - sogenanntes Kleinfeuerwerk wie Böller, Raketen und Batterien - am 31. Dezember und 1. Januar nur von Personen abgebrannt werden dürfen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

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In größeren Städten gelten zudem zeitlich und lokal beschränkte Verbotszonen fürs Böllern. Dies betrifft in erster Linie zentrale Plätze und beliebte Orte von großen Feiern, weil dort erhöhte Verletzungsgefahr herrscht.

In Hamburg gilt dies beispielsweise für die direkten Bereiche rund um die Binnenalster und auf dem Rathausmarkt vom 31. Dezember, 18.00 Uhr, bis zum 1. Januar, 1.00 Uhr. Hier ist in diesem Zeitraum nur das Zünden von Kleinstfeuerwerk - also Wunderkerzen und Knallerbsen - erlaubt.

Ähnliche Regeln gibt es auch in anderen deutschen Metropolen, wie die Tagesschau berichtet.

In Berlin soll die große Silvester-Sause mit rund 65.000 Besucherinnen und Besuchern erneut zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor steigen - auch hier gilt für das Areal ein absolutes Böllerverbot.

In München sind Feuerwerkskörper in der gesamten Fußgängerzone vom Marienplatz am Rathaus bis zum Stachus sowie am Viktualienmarkt verboten. Das Verbot gilt von Silvester, 21.00 Uhr, bis zum Neujahrstag um 2.00 Uhr. 

In Regensburg oder der Innenstadt von Augsburg darf man überdies pyrotechnische Gegenstände nicht mal bei sich führen.

In Nürnberg gibt es rund um die Burg ebenfalls ein striktes Pyrotechnik-Verbot.

In Baden-Württemberg gibt an diesem Silvester unter anderem in Stuttgart (innerhalb des Cityrings), Tübingen, Reutlingen und Konstanz lokale Böllerverbote.

Weitere spannende Themen:

In Frankfurt am Main sind Feuerwerk und Böller auf dem Eisernen Steg verboten.

In Köln wird es erstmals ein Böllerverbot in einem großflächigen Bereich in der linksrheinischen Innenstadt geben.

In Erfurt gilt fast die gesamte Altstadt als böllerfreier Bereich. Leipzig, Chemnitz oder Dresden verzichten hingegen auf ein generelles Böllerverbot.

Die Deutsche Umwelthilfe fordert seit Jahren ein Ende der Knallerei - vor allem wegen der Feinstaubbelastung. Ungeachtet dessen blickt die Pyrotechnikbranche zu diesem Jahreswechsel Rekordumsätzen entgegen.

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