Tourismus-Update

Reisen mit kleinem Geldbeutel – 8 Tipps zum Sparen im Urlaub

Das Fernweh ist groß, das finanzielle Polster jedoch klein? Kein Problem: Wir verraten dir, wie du trotzdem zu einem tollen Urlaub kommst.

Reisen mit kleinem Geldbeutel – 8 Tipps zum Sparen im Urlaub
Reisen mit kleinem Geldbeutel – 8 Tipps zum Sparen im Urlaub Foto: iStock / artisteer
Auf Pinterest merken

Auf den Spuren der Einheimischen

Einfach mal den Reiseführer zu Hause lassen und sich treiben lassen – das führt dich nicht nur auf bisher unentdeckte Wege, sondern hilft auch beim Sparen. Wer Einheimische nach ihren Lieblingsrestaurants in der Gegend fragt, bekommt häufig die besten Tipps in Sachen lokaler Spezialitäten.

Und das für kleines Geld. Denn gerade in der Nähe von beliebten Sehenswürdigkeiten ist das Essen meist besonders teuer. Positiver Nebeneffekt: Wer nicht nur mit der Nase im Reiseführer durch die Welt läuft, macht schneller interessante Bekanntschaften.

Gut informiert ist halb gespart

Wer sich vor Reiseantritt richtig informiert, spart meist viel Geld. Ist es an meinem Reiseziel wirklich nur im Sommer schön, wenn gerade alle Urlaub haben? Wie komme ich vom Flughafen zum Hotel? Gibt es spezielle Touristentickets für den öffentlichen Nahverkehr?

Mit einer guten Recherche im Voraus ersparst du dir böse Überraschungen vor Ort, etwa teure Taxis oder überfüllte Strände. Im Internet finden sich mittlerweile unzählige Reiseblogs mit authentischen Erfahrungsberichten und Tipps für den Traumurlaub. Es muss nicht der teure Reiseführer sein.

Slow Travel

Wer sich Zeit nimmt, ist im Urlaub nicht nur entspannter, sondern schont auch den Geldbeutel. Anstatt von Stadt zu Stadt zu hetzen und dabei viel Geld für Verkehrsmittel und Hotels auszugeben, lohnt es sich für Reisende, einen Ort etwas länger zu erkunden.

Denn: Bei längeren Aufenthalten lässt sich allein bei der Unterkunft viel sparen. Statt Hotels für eine Nacht lieber mal eine Ferienwohnung für eine Woche buchen – inklusive günstiger Selbstversorgung. Dabei schrumpfen auch die Kosten für Flüge, Züge und weitere Transportmittel.

Tausche Stadtwohnung gegen Strandhaus

Wer bereits über eine Ferienwohnung nachdenkt, kann es auch gleich mit einem Haustausch versuchen. Auf Plattformen wie MindMyHouse oder Love Home Swap können Nutzer ihre Wohnungen oder Häuser mit anderen Reisenden tauschen.

Warum also nicht mal seine Stadtwohnung gegen ein Haus in der Toskana tauschen? Der Tausch selbst ist kostenlos. Manche Anbieter verlangen einen geringen Mitgliedsbeitrag für die Nutzung ihrer Plattform, der in der Regel nicht allzu schwer ins Gewicht fällt.

Seine Rechte kennen

Ob Flieger oder Bahn: Wer viel Geld für sein Ticket ausgegeben hat, für den ist es umso ärgerlicher, wenn er am Ende aufgrund von Flugverzögerungen oder -ausfällen viel zu spät oder gar nicht ankommt. Da hilft es, vor allem im Ausland seine Rechte zu kennen.

Bei Flugverspätungen oder -ausfällen in der EU haben Reisende etwa Anspruch auf Entschädigung ab einer Verspätung von drei Stunden. Das gilt auch für Flüge ins außereuropäische Ausland. Online-Portale wie Flightright bieten dir Unterstützung bei der Durchsetzung.

Im Schlaf von A nach B

In den letzten Jahren etwas aus der Mode gekommen, aber immer noch ein ideales Transportmittel für Sparfüchse: Nachtzüge. Es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, die Nacht zu nutzen und quasi im Schlaf an sein Ziel zu kommen. Zudem bieten Nachtzüge die Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen.

In einem Schlafwagenabteil kommt man nämlich früher oder später immer mit seinen Mitreisenden ins Gespräch. In Europa haben Reisende die Qual der Wahl: von Berlin nach Schweden, über Nacht durch Griechenland oder quer durch Italien und Frankreich. Über Interrail gibt es günstige Tickets.

Digital Detox

Bist du auch im Urlaub immer am Handy und auf der Suche nach Empfang? Statt teure Datentarife und SIM-Karten zu kaufen, solltest du inbesondere außerhalb Europas dein Smartphone oder deinen Laptop einfach mal zu Hause lassen.

Wer unterwegs dennoch nicht darauf verzichten möchte, mit seinen Freunden und seiner Familie in der Heimat den Kontakt zu halten, findet in fast allen Ländern mittlerweile kostenlose WLAN-Hotspots in Cafés, Hotels oder Restaurants.

Reisen mit Studentenbudget

Ein Studentenausweis ist die goldene Eintrittskarte für die besten Rabatte und Angebote. Ob Museen, öffentlicher Nahverkehr oder Shopping – fast überall auf der Welt bekommen Studierende vergünstigte Angebote. In die Reisedokumente gehört neben dem Pass also auch immer der Uni-Ausweis.

Beim Start-up Flyla kommen Studenten jetzt sogar besonders günstig an den Flug zum Traumziel. Das Prinzip ist einfach: Resttickets, die die Airline selbst bis kurz vor Flugantritt noch nicht losgeworden ist, werden über die Plattform zu günstigeren Konditionen an Studenten verkauft.