DIY

So kannst du ganz einfach einen schwebenden Nachttisch selbst bauen!

Ein Nachttisch darf in kaum einem Schlafzimmer fehlen. Aber was für einer soll's sein? Hier erfährst du, wie du dir ganz einfach selbst einen bastelst!

Person bearbeitet Brett mit Bohrer
So baust du dir dein eigenes Nachtschränkchen (Symbolbild) Foto: iStock / urbazon
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Der Nachttisch ist im Schlafzimmer nahezu unverzichtbar. Schließlich brauchst du neben deinem Bett einen Platz für dein Handy oder das Buch, das du vor dem Schlafengehen liest.

Natürlich kannst du einfach im Internet nach einem Nachtschrank suchen und auf "Bestellen" klicken, aber das wäre doch irgendwie langweilig, oder?

Mit deinem handwerklichen Geschick und deiner Kreativität kannst du einen DIY-Nachtschrank für dein Schlafzimmer einfach selbst bauen.

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Welches Material ist am besten für ein Nachtschränkchen geeignet?

Ein idealer Werkstoff für die Kommode neben dem Bett ist Holz. Dieses Naturmaterial strahlt Ruhe und Gemütlichkeit aus und hilft dir damit, besser in den Schlaf zu finden.

Ein sehr wertiges und massives Holz für Möbel ist die Eiche. Eichenholz hat eine sehr schöne Maserung und ist in verschiedenen Farbtönen erhältlich - von sehr hellem bis zu dunklem, gebeiztem Eichenholz.

Orientiere dich bei der Auswahl des Materials am besten daran, aus welchem Holz die restlichen Schlafzimmermöbel gefertigt sind. Du kannst deinen Nachtschrank ebenso gut aus Kirschbaum, Buche, Walnuss oder Kiefer bauen.

Wenn du den Bau deines DIY-Möbelstücks besonders preisgünstig gestalten möchtest, kannst du auch zu MDF-Platten greifen. MDF ist ein preisgünstiges Baumaterial, das häufig für den Bau von Möbeln verwendet wird.

MDF-Platten werden meistens in Holzoptik gestaltet und sind in ganz unterschiedlichen Farben erhältlich. Allerdings ist ein Schrank aus MDF weniger robust als Massivholz.

Überlege dir die passenden Maße für deinen Nachttisch

Du möchtest deine persönlichen Gegenständen wie deinen Schmuck, dein Handy oder deine abendliche Lektüre bequem erreichen können.

Daher solltest du dir vorher konkret Gedanken darüber machen, welche Abmessungen dein Schrank haben soll, damit alles bequem darauf Platz findet und du mit einem Handgriff deine persönlichen Sachen immer griffbereit hast.

Wie hoch soll der Nachttisch sein?

Die Höhe deines Nachtschranks solltest du so bemessen, dass er etwa auf der Höhe deiner Matratze abschließt. So kannst du auch im Liegen oder angelehnt an dein Kissen Sachen darauf ablegen, ohne dich zu sehr zu verrenken.

Üblicherweise ist ein Regalschrank zwischen 50 und 70 cm hoch.

Wie breit ist ein Nachttisch im Durchschnitt?

Wähle die Breite deines Nachtschranks so, dass alles, was du in der Nacht brauchst, bequem darauf Platz hat. Kalkuliere etwa den Platzbedarf für eine Nachttischlampe sowie ein Buch und ein Schmuckkästchen ein.

In aller Regel reicht eine Breite zwischen 40 und 60 cm aus. Achte darauf, deinen DIY-Schrank nicht zu breit zu bauen, um dich beim Aufstehen nicht daran zu stoßen.

Was ist ein schwebender Nachttisch und was sind die Vorteile?

Es gibt ganz unterschiedliche Möglichkeiten, wie du dir ein DIY-Nachttischchen bauen kannst. Eine Variante ist ein schwebender Nachttisch - eine Ablagefläche, die an die Wand geschraubt wird. Gerade in kleineren Schlafzimmern nimmst du dir durch diesen Bau nicht zu viel Platz weg.

Der Raum wirkt größer, offener und geräumiger. Zudem schonst du deinen Boden, wenn du kein Möbelstück darauf abstellst. Die Höhe des Schränkchens lässt sich beliebig variieren.

Schwebenden Nachttisch selbst bauen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Ein schwebender Nachtschran sieht schick aus, spart Platz und ist ein sehr leicht umzusetzendes DIY-Projekt. Also: Ab in den Baumarkt, Material kaufen und fehlendes Werkzeug organisieren!

Diese Materialien brauchst du für dein Nachtregal:

  • 2 Holzbretter als Ablagefläche (z. B. 30 x 40 x 2,5 cm)

  • 1 Holzbrett groß (z. B. 30 x 10 x 2,5 cm)

  • 1 Holzbrett klein (z. B. 15 x 10 x 2,5 cm)

  • Wandhalterungen (z. B. verdeckte Regalträger)

  • Schrauben & Dübel

  • Wasserwaage

  • Bohrmaschine

  • Schraubenzieher

  • Säge

  • Schleifpapier

  • Farbe oder Beize (optional)

  • Pinsel oder Rolle (falls du das Holz streichen oder beizen möchtest)

Schritt-für-Schritt-Anleitung: DIY-Nachtschränkchen bauen

Aus dem Baumarkt besorgst du dir passende Holzbretter. Mit etwas Glück findest du bereits fertig zugeschnittene Bretter. Alternativ nutzt du einfach den Zuschneide-Service, den fast jeder Markt anbietet.

Markiere zur Vorbereitung die Stelle an der Wand, an der du dein Nachtschränkchen später anbauen möchtest.

1. Schritt: Vorbereitung der Oberfläche

Möchtest du das Holz einfach in seiner Naturfarbe belassen, kannst du diesen Schritt überspringen. Bearbeite aber die Kanten und Ecken mit Schleifpapier, um einen sauberen Abschluss zu bekommen. Ansonsten kannst du deine Bretter jetzt nach Belieben beizen oder in deiner Wunschfarbe anstreichen.

2. Schritt: Holzteile zusammenbauen

Um die Bretter zusammenzubauen, bohrst du zunächst Löcher in das Holz. Achte darauf, dass diese bei gegenüberliegenden Brettern immer parallel gebohrt werden müssen. Anschließend schiebst du Holzdübel in die Löcher und baust die einzelnen Teile zu deinem Regal zusammen. Für eine noch sichere Verbindung kannst du zusätzlich Holzleim nutzen.

Tipp: Damit die Kanten bündig sind, kannst du eine Dübelhilfe nutzen.

3. Schritt: Anbringung der Wandhalterungen

Jetzt bringst du die Wandhalterungen mit Schrauben an der zuvor markierten Stelle an der Wand an. Dabei stellst du sicher, dass sich die Halterungen in einer waagerechten Linie befinden. Hier kommt die Wasserwaage zum Einsatz.

4. Schritt: Nachtregal befestigen

Jetzt brauchst du nur noch das Schränkchen auf der Halterung zu befestigen. Das geht entweder mit Schrauben oder auch mit Holzleim.

Vergewissere dich noch einmal, dass alles fest ist. Jetzt ist dein Nachtschränkchen voll einsetzfähig

Tipp: Nachtschränkchen selbst bauen aus einer Weinkiste

DIY-Möbelstücke kannst du ganz einfach auch aus Weinkisten bauen. Dazu solltest du eine oder mehrere Weinkisten im ersten Schritt bearbeiten, indem du ihre Oberfläche abschleifst und sie im Anschluss in deiner Wunschfarbe streichst.

Jetzt bringst du in der Mitte ein- oder zwei kleine Regalbretter ein, um eine zusätzliche Ablagefläche zu schaffen. Je nach Höhe deines Bettes stellst du die Kiste entweder aufrecht neben dein Bett oder positionierst mehrere Kisten übereinander.

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