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Mann greift der falschen Kellnerin an den Hintern - Situation eskaliert!

Keine Toleranz für Sexisten: Eine russische Kellnerin hat mit einem aufdringlichen Barbesucher kurzen Prozess gemacht.

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Der offenbar stark alkoholsierte Mann wollte der attraktiven Bedienung zunächst ein Trinkgeld in den BH stopfen, ehe er ihr ohne Vorwarnung an den Hintern griff.

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Gewalt in Russland

Häusliche Gewalt ist in Russland beispielsweise ein ernstes Problem. Nach Angaben von Human Rights Watch, die sich auf RIA Novosti berufen, wurden 2013 bis zu 36 000 Frauen und 26 000 Kinder täglich zu Hause misshandelt.

Nach offiziellen Angaben des MVD starben 2015 in Russland rund 1060 Menschen an häuslicher Gewalt. Davon waren 756 Männer und 304 Frauen. Laut einer unabhängigen Studie unter 2 200 Frauen in fünfzig Städten in Russland haben 70 % mindestens eine Form von geschlechtsspezifischer Gewalt im häuslichen Bereich erlebt - physisch, psychisch, wirtschaftlich oder sexuell.

Alkoholismus ist oft ein Faktor, denn Russland ist eine der trinkfreudigsten Nationen der Welt und lag 2018 beim Pro-Kopf-Alkoholkonsum auf Platz 26.

Im Januar 2017 stimmten die russischen Gesetzgeber mit 380 zu 3 Stimmen dafür, bestimmte Formen häuslicher Gewalt zu entkriminalisieren. Nach dem neuen Gesetz können Erstverstöße, die nicht zu einer "schweren Körperverletzung" führen, mit einer Geldstrafe von maximal 30.000 Rubel, bis zu 15 Tagen Verwaltungsarrest oder bis zu 120 Stunden gemeinnütziger Arbeit geahndet werden.

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Jüngsten Untersuchungen zufolge, die von der Staatsduma in Auftrag gegeben wurden, kommt häusliche Gewalt in etwa einer von zehn russischen Familien vor. Siebzig Prozent der Befragten gaben an, häusliche Gewalt erlebt zu haben oder zu erleben: 80 % davon sind Frauen, gefolgt von Kindern und älteren Menschen.

Außerdem gehen in 77 % der befragten Fälle körperliche, psychische und wirtschaftliche Gewalt Hand in Hand. Mehr als 35 % der Opfer haben sich nicht an die Polizei gewandt, weil sie Scham, Angst und Misstrauen hatten.