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Kosten-Schock: Mobilfunk-Gigant kündigt extreme Preiserhöhungen an

In fast allen Lebensbereichen hat die Inflation für ein Mehr an Kosten gesorgt. Nun zieht auch ein großer Mobilfunkkonzern die Preise an.

Bargeld auf Smartphone
Mobilfunkverträge werden teurer (Symbolbild) Foto: iStock / Andreas Steidlinger
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Die Preise für Energie, Lebensmittel und sowieso fast alles sind seit dem Krieg in der Ukraine in die Höhe geschnellt. Nun sieht sich auch ein Mobilfunk-Gigant dazu gezwungen, die Kosten für seine Verträge zu erhöhen.

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Um bis zu 10 Prozent will der Konzern Telefónica, zu dem u. a. die Marken O2 und Blau gehören, seine Preise anheben.

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Telefónica erhöht Vertragstarife

Laut einem Bericht des "Handelsblatt" sollen die Preissteigerungen ab Frühjahr 2023 gelten. Der Vorstandschef von Telefónica, Markus Haas, ließ dazu verlautbaren: "Mehr Leistung zum selben Preis ist - anders als früher - nicht mehr möglich."

Alle O2-Vertragstarife sollen zukünftig Zugang zum 5G-Netz erhalten. Der Glasfaser-Ausbau und die damit zusammenhängenden Energiekosten machen es dem Konzern angeblich unmöglich, die Preise für die eigenen Angebote stabil zu halten.

Weitere Anbieter ziehen voraussichtlich nach

O2 zählt neben Telekom und Vodafone zu den drei größten Mobilfunkanbietern Deutschlands. Außerdem wird die Marke in Großbritannien, Spanien, Tschechien und der Slowakei genutzt.

Weitere spannende Themen:

Dass die Preise für Handyverträge in diesem Jahr steigen, war von Branchenexpert:innen bereits vermutet worden. Zwar hat bisher lediglich Telefónica höhere Tarife angekündigt, doch es ist davon auszugehen, dass andere Unternehmen nachziehen.

Besonders betroffen sind Neukund:innen, Bestandskund:innen könnten immerhin von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und über einen Anbieterwechsel nachdenken.

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