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Italien verbietet Barzahlung ab 1.000 €

Ab Anfang 2022 werden in Italien Barzahlungen ab 1.000 Euro verboten. Wir haben die Hintergründe.

Geldscheine vor Bankautomat
In Italien werden die Zahlungen mit Bargeld weiter eingeschränkt (Themenbild) Foto: iStock / :ilkaydede

Ab 1. Januar 2022 geht es dem Bargeld in Italien weiter an den Kragen, denn das Limit wird in Sachen "Barzahlung" weiter gesenkt. Bei Verstößen drohen Strafen von bis zu 50.000 Euro.

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Aktuell gilt südlich des Brenners übrigens eine Obergrenze für Barzahlungen von 2.000 Euro.

Italien: Barzahlung ab 1.000 € verboten

Über diese vorgegebene Grenze hinaus darf man in Italien nur bargeldlos zahlen - also mit Girokarte, Kreditkarte, Scheck oder per Banküberweisung.

Grund für diese Limitierung: Die Regierung um Premierminister Mario Draghi will mit diesem sogenannten "Cashless-Plan" der Schattenwirtschaft im Land das Wasser abgraben und die grassierende Steuerhinterziehung sowie Geldwäscheindustrie bekämpfen, wie der Kurier berichtet.

Doch es gibt auch massive Kritik an dem Vorgehen der Regierung: Mit einer Zurückdrängung oder sogar Abschaffung von Bargeld geraten für die Bürger vermeintlich individuelle Freiheiten in Gefahr, weil mithilfe elektronischer Bezahlvorgänge eine lückenlose Überwachung der wirtschaftlichen Aktivitäten eines jeden Menschen ermöglicht wird, beklagen die Kritiker.

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