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Shitstorm

Bumerang von Chanel: Jagdwaffe als Luxus-Gadget

Es ist ein gebogenes Stück Holz mit abgerundeten Enden. Eigentlich von den australischen Ureinwohnern als Jagdwaffe eingesetzt, hat Chanel aus dem archaischen Bumerang ein Luxus-Gadget für Großstadt-Nomaden erschaffen.

Der Chanel-Bummerang: Das Jagd-Gadget für den Luxus-Neandertaler
Der Chanel-Bummerang: Das Jagd-Gadget für den Luxus-Neandertaler Der Chanel-Bummerang: Das Jagd-Gadget für den Luxus-Neandertaler Chanel

Der Preis des gebogenen Holzes: 1.260 Euro.

Das Accessoire aus der aktuellen Frühjahrs-Sommer-Kollektion des französischen Luxus-Labels kommt mit Chanel-Logo und geharzter Oberfläche für beanspruchte Schreibtischhände. Spreisel beim Werfen sind somit nicht möglich.

Der Bumerang zum Schnäppchenpreis ist das neue Objekt der Begierde für den Mann, der alles hat.

Doch mit dem Release des Sport-Gadgets hat das Modehaus weltweite Kritik ausgelöst.

Der Vorwurf des internationalen Shitstorms: kulturelle Aneignung. Als traditionelle Wurf-Waffe der australischen Aborigines ist der Bumerang ein Kulturgut der Ureinwohner. Damit Profit machen zu wollen, ist der strittige Kernpunkt in der derzeitigen Debatte.

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