Shitstorm Bumerang von Chanel: Jagdwaffe als Luxus-Gadget

17.08.2017
Der Chanel-Bummerang: Das Jagd-Gadget für den Luxus-Neandertaler
© Chanel

Es ist ein gebogenes Stück Holz mit abgerundeten Enden. Eigentlich von den australischen Ureinwohnern als Jagdwaffe eingesetzt, hat Chanel aus dem archaischen Bumerang ein Luxus-Gadget für Großstadt-Nomaden erschaffen.

Der Preis des gebogenen Holzes: 1.260 Euro.

Das Accessoire aus der aktuellen Frühjahrs-Sommer-Kollektion des französischen Luxus-Labels kommt mit Chanel-Logo und geharzter Oberfläche für beanspruchte Schreibtischhände. Spreisel beim Werfen sind somit nicht möglich.

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Der Bumerang zum Schnäppchenpreis ist das neue Objekt der Begierde für den Mann, der alles hat.

Doch mit dem Release des Sport-Gadgets hat das Modehaus weltweite Kritik ausgelöst.

Der Vorwurf des internationalen Shitstorms: kulturelle Aneignung. Als traditionelle Wurf-Waffe der australischen Aborigines ist der Bumerang ein Kulturgut der Ureinwohner. Damit Profit machen zu wollen, ist der strittige Kernpunkt in der derzeitigen Debatte.

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