Boxen Ex-UFC-Kämpfer Tim Hague nach KO-Niederlage verstorben

19.06.2017
Der Ex-UFC-Kämpfer verstarb nach einem Kampf. Auf diesem Foto fightet er mit Joey Beltran 2010
© Richard Wolowicz/Getty Image

Der ehemalige UFC-Kämpfer Tim Hague ist tot. Er verstarb am Sonntag an den Folgen einer Hirnblutung, verursacht durch eine KO-Niederlage während eines Boxkampfes zwei Tage zuvor.

Es sollte ein Boxkampf werden, wie das kanadische Schwergewicht Tim Hague schon viele in seiner Karriere bestritten hatte. In seiner Heimatstadt Edmonton ging der Boxer und ehemalige UFC-Kämpfer gegen Landsmann Adam Braidwood schon in der ersten Runde viermal zu Boden. Nach einer harten Linken in Runde zwei prallte Hague mit dem Hinterkopf auf die Ringmatte.

Sofort wurde der Kampf abgebrochen, der bewusstlose Hague in die nächstgelegenen Klinik transportiert. An der dort diagnostizierten Hirnblutung verstarb Hague am Sonntagabend, wie seine Schwester bekanntgab. Tim Hague wurde nur 34 Jahre alt.

Spenden für die Hinterbliebenen

Wer die Hinterbliebenen von Tim Hague unterstützen möchte, kann über GoFundMe.com Geld für die Beerdigungskosten spenden.

Tim Hague bestritt 34 Kämpfe in Mixed-Martial-Arts. Von seinen vier Kämpfen als Profiboxer konnte er nur einen gewinnen. In den letzten zwei Jahren musste der Schwergewichtler sechs K.O.-Niederlagen einstecken, vier im MMA, die letzten beiden im Boxen.

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