Bartpflege Bartöl selber machen: Pflege-Anleitung für wilde Bärte

05.03.2018

Wer denkt, Bartöl selber zu machen sei aufwendig und kompliziert, der irrt! 

Bartöl selber machen: Die beste Anleitung für den Vollbartträger
© iStock/ 5PH

In wenigen Schritten kann Mann sich aus einigen Grundzutaten die optimale Öl-Tinktur gegen sprödes Barthaar mischen. Denn je länger der Bart sprießt, um so trockener werden auch die Spitzen der männlichen Haarpracht. 

Ein gutes Bartöl schenkt dem Vollbart nicht nur Glanz, sondern verwandelt die wilden Gesichtsborsten in weiches Barthaar, das gepflegt aussieht. Außerdem erhält das Gesichtsfell so Feuchtigkeit und vor allem Nährstoffe, um gesund zu bleiben.

Das natürlichste Wundermittel für eine geschmeidige Gesichtsbehaarung ist deshalb der Allrounder Bartöl - am besten selbst hergestellt. Zusätzlich wird dein Rauschebart dann verführerisch gut duften!

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Das Bartträgertum hat Hochkonjunktur. Das zeigt sich leider auch an den Preisen für Bartpflege-Produkte wie Bartöl. Ein kleines Fläschen kann leicht mehr als 20 Euro zu Buche schlagen. Billiger und nachhaltiger ist dagegen die DIY-Methode.

 

Bartöl selber machen: Das brauchst du


Die Zutaten für dein eigenes Bartöl kannst du in jeder Apotheke, Reformhaus oder auch online erstehen. 

Die Grundausstattung, um Bartöl selbst herzustellen:

  1. Einige kleine Fläschchen mit 30 bis 50 ml Fassungsvermögen
  2. Einen kleinen Trichter zum Befüllen
  3. Trägeröle als Basis: Hierfür eignen sich besonders Arganöl, Avokadoöl, Jojobaöl, Mandelöl, Aprikosenkernöl, Traubenkernöl oder auch Kokosöl
  4. Ätherische Öle wie Teebaumöl, Orangenöl, Minzöl oder Zedernholz verleihen deinem Bart einen coolen Duft. 

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Trägeröle sind die Grundlage deines selbst gemachten Bartöls. Sie sollen den ätherischen Ölen als Basis dienen, da diese nicht unverdünnt auf die Haut aufgetragen werden sollten. Eine hohe Konzentration könnte die Haut reizen. Außerdem können sie als Mixtur besser von der Haut aufgenommen werden. 

Als angehender Bartöl-Brauer kannst du auch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Denn jedes Öl hat seine ganz besonderen Eigenschaften, die nicht nur gut für deinen Bart, sondern auch deine Haut sind.

Das sind die besten Trägeröle für dein Bartöl:

  • Traubenkernöl beugt der Hautalterung vor, da es reich an Antioxidantien ist und einen hohen Gehalt an Vitamin E hat.
  • Mandelöl pflegt trockene bis schuppige Haut.
  • Jojobaöl eignet sich für unreine Haut und fettet nicht.
  • Rapsöl hilft bei trockener bis rissiger Haut und ist rückfettend.

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Das sind die besten ätherischen Öle für dein Bartöl:

Am beliebtesten sind die Duft-Nuancen von Orangenöl, Pfefferminzöl, Zimtöl und Teebaumöl.

 

Bartöl selber machen: Mit dieser Anleitung funktioniert es


Bei der Mischung deines Bartöls gibt es kein Standard-Rezept. Du kannst deine Pflege-Tinktur nach Lust und Laune mischen  - geh einfach nach deiner Nase. Grundsätzlich wird geraten in mit den Mischverhältnissen 50/50, 25/75 oder 75/25 von Trägeröl und ätherischem Öl zu experimentieren. Sicherheitshalber erhältst du unten noch einige Rezepte.

  1. Fülle das Trägeröl mit dem Trichter in das Fläschchen.
  2. Füge einige Tropfen eines oder mehrer ätherischer Öle hinzu.
  3. Mische dein Bartöl und probiere es aus!

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Die besten Bartöl-Rezepte zum selber machen


Bartöl-Rezept #1:

  • 20 ml Jojobalöl
  • 10 ml  Mandelöl
  • 5 Tropfen Teebaumöl
  • 3 Tropfen Pfefferminzöl

Bartöl-Rezept #2:

  • 14 ml Jojobaöl
  • 14 ml Mandelöl
  • 5 Tropfen Pfefferminzöl
  • 3 Tropfen Orangenöl
  • 2 Tropfen Teebaumöl

 

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