Terror in der Nacht Zuviel Gebrüll: Kölner Mieterin verklagt sehr besondere Anwohner

Michael | Männersache 08.03.2018
Justitia
© iStock / wesvandinter

Sie sehen putzig aus, hören auf die Namen Astrid, Amelie, Lina und Mia und wurden gerade von einer Kölner Anwohnerin verklagt. Weil sie zu laut sind.

Was sich zunächst wie eine weitere Folge aus der Serie "Deutschland, deine Kinderfeinde" anhört, wird noch skurriler, denn die verklagten Heulbojen wohnen keinesfalls in einem gutsituierten Stadtteil von Köln. Sondern im Zoo.

Erklärung: Die Genannten sind ihres Zeichens Seelöwen. Geklagt hatte eine neben dem Zoo lebende Anwohnerin, weil ihr das Gebrüll der Tiere auf die Nerven ging. Jetzt ermittelt die Bezirksregierung.

Die hat auch in einer ersten Untersuchung festgestellt, dass eine nächtliche Ruhestörung vorliegen könnte. Spruchreif ist das allerdings noch nicht.

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Und es muss auch gefragt werden dürfen, ob die klagende Mieterin nicht aus der Fraktion stammt, die sich bevorzugt in der Nähe eines Flughafens sehr kostengünstig ein schickes Eigenheim mit schönem Garten kauft und sich dann über den zwangsläufig auftretenden Fluglärm beschwert.

Für Seelöwen ist das laute Röhren jedenfalls normal und für den Zoo die erste Beschwerde seit Bestehen, also satten 168 Jahren.

Zoo-Sprecher Schütt ist denn auch " … zuversichtlich, eine Lösung zu finden, die sowohl den Tieren als auch der Nachbarin entgegenkommt."

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