Mobilität Premiere: Berlin fährt jetzt Autonom

Tobias | Männersache 28.03.2018
Die Elektrobusse der BVG fahren auf dem Gelände der Charité
© bmub.bund.de

Zum ersten mal im Regelbetrieb: Nach einem halben Jahr voller Tests, fahren autonomen Kleinbusse auf Berlins Straßen.

Vorerst soll noch eine Aufsichtsperson an Bord mitfahren, die im Notfall einschreiten kann, aber das System funktioniert schon ganz gut. Mit 12 km/h fahren die von der Berliner Verkehrsgesellschaft (BVG) betriebenen Busse über das Gelände der Charité.

Das Institut für medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaften will gemeinsam mit der Berliner Senatsverwaltung die Kundenakzeptanz studieren. Solche oder ähnliche Busse können unter Umständen irgendwann überall in Deutschland zum Einsatz kommen.

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"Gerade die letzten Meter, wenn man aus der Bahn kommt und nach Hause will, die sind ganz wichtig", sagte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) vor laufenden Kameras. Ihr Ministerium fördert das 4,1 Millionen Euro teure Projekt mit 3,2 Millionen Euro.

Während die BVG sich um den Betrieb der Fahrzeuge kümmert, stellt die Charité die Straßen- und Ladeinfrastruktur. Die Busse der Hersteller Navya und EasyMile sehen ein bisschen aus wie Spielzeugbusse. Sie sind elektronisch betrieben und flüsterleise.

Vier der quietschgelben Zubringerbusse fahren auf drei festgelegten Ringstrecken mit kurzen Haltestellenabständen. Ab April wird auch auf dem Gelände des Virchow-Klinikums in Berlin der Betrieb derartiger autonomer Fahrzeuge.

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