Bayern Zoll verbrennt Marihuana im Wert von mehreren Millionen Euro

Redaktion Männersache 20.12.2017
Zoll verbrennt Marihuana im Wert von mehreren Millionen Euro
© iStock / MmeEmil

Vor ziemlich genau einem Jahr kam es in Bayern zu einem der größten Drogenfunde des Bundeslandes. Die damals sichergestellten 550 Kilogramm Marihuana wurden nun zu Fernwärme verfeuert.

Das Rauschgift wurde aus 60 Umzugskartons direkt in das offene Feuer des Hochofens einer Müllverbrennungsanlage in Olching nahe München gekippt und verbrannte im Nu. Nach Angaben des Zolls war das Cannabis von sehr guter Qualität – es hatte einen Wirkstoffgehalt von etwa 16 Prozent. "Normal" seien zwölf Prozent, wie es in einem Bericht der WELT heißt.

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Die Sicherstellung des Marihuanas erfolgte vor gut einem Jahr auf der A9 bei Naila. Das Hauptzollamt Erfurt kontrollierte einen Lastkraftwagen mit serbischer Zulassung und entdeckte die Schmuggelware in einem Hohlraum. Weil die medizinische Nutzung des grünen Goldes aufgrund der diesbezüglich strengen Auflagen nicht möglich war, blieb als Verwertungsmöglichkeit nur die Option, den Fund zu verbrennen, um daraus Fernwärme für die regionalen Haushalte zu produzieren.

Dem geneigten Kiffer mag sich bei dieser Information der Magen umdrehen ...

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