Geheim

Zehn Orte, die Google Maps nicht zeigen darf

Der Kartendienst Google Maps ermöglicht es, via Computer, Smartphone oder Tablet an die entlegensten Orte unserer Erde zu reisen. Nicht alle davon dürfen jedoch gezeigt werden.

Zehn Orte, die Google Maps nicht zeigen darf
Zehn Orte, die Google Maps nicht zeigen darf iStock / Erikona

Ganz unterschiedliche Gründe können dazu führen, dass ein Ort bei Google Maps bis zur Unkenntlichkeit retuschiert wird. Häufig handelt es sich dabei um Militärstützpunkte oder Kernkraftwerke, die Terroristen als Anschlagsziele auswählen könnten.

In einem Bericht von Travelbook, Deutschlands größtem Online-Reisemagazin, werden einige dieser Orte vorgestellt. Männersache, dass wir dir diese spannende Geschichte nicht vorenthalten und ebenfalls eine Auswahl verpixelter Regionen präsentieren.

Zehn Orte, die Google Maps nicht zeigen darf

1. Färöer Inseln, Dänemark

Auf den Färöer Inseln Dänemarks ist eine Militärbasis beheimatet – und zwar auf Vágar. Dass diese über den Kartendienst nicht genauer unter die Lupe genommen werden kann, ist logisch.

Doch warum direkt die halbe Inselgruppe zum visuellen Sperrgebiet erklären? Das weiß nur Google und wir müssen uns damit begnügen, lediglich den Mittelteil der Hauptinsel unverpixelt betrachten zu können.

2. National Security Bureau, Taiwan

Okay, hier ist die Sache eindeutig: Das National Security Bureau in Taipeh ist das Hauptquartier der Sicherheitsbehörden Taiwans und das soll natürlich nicht via Google Maps ausspioniert werden können.

3. Luftwaffenbasis Olenegorsk, Russland

Auch bei der russischen Luftwaffenbasis Olenegorsk stellt sich nicht die Frage, warum der Ort bei Murmansk maskiert ist: Hier stehen Mittel- und Langstreckenbomber bereit, die natürlich keiner detaillierten Begutachtung unterzogen werden sollen.

4. Noordwijk, Niederlande

Hier trifft es ein kleines Wohngebiet, das von Google einfach bunt übermalt wurde. Angeblich hat die niederländische Königsfamilie ein Haus in Noordwijk, das vor neugierigen Blicken geschützt werden soll.

5. NATO-Flugplatz Geilenkirchen, Nordrhein-Westfalen

Was für ein geiler Name: Geilenkirchen! Dort gibt es einen Luftwaffenstützpunkt der NATO, genauer gesagt den Haupteinsatzflugplatz des E-3A-Verbandes. Maschinen vom Typ E-3A sind als Luftaufklärer im Einsatz. Wissen darf man das, gucken nicht.

6. Flugplatz Minami-Torishima, Japan

Noch ein Militärflugplatz, der nicht für jedermanns Augen bestimmt ist. Er liegt auf einer eineinhalb Quadratkilometer großen, dreieckigen Insel rund 2.000 Kilometer östlich von Japan und wurde von Google zensiert.

7. Israel

Wie jetzt, Israel ist nicht via Google Maps zu sehen? Doch, aber die Straßen und Gebäude werden beim Zoomen deutlich unschärfer dargestellt als in anderen Ländern. Potenzielle Angreifer sollen keine Details über die Strukturen der Städte erhalten.

8. Los Dolores, Spanien

Los Dolores ist ein Stadtteil von Cartagena, in dem es ein Areal namens "Helipuerto de Cartagene" gibt, über das so gut wie nichts bekannt ist. Es wird sicher gute Gründe dafür geben, warum diese Region bei Google Maps unkenntlich ist.

9. Nuklearanlage Marcoule, Frankreich

Das Kernkraftwerk ist zwar bereits seit 1984 stillgelegt, doch auf der Anlage finden noch immer Forschungsarbeiten sowie die Wiederaufarbeitung von Brennelementen statt. Google zeigt sie lediglich in sehr schlechter Auflösung.

10. Grenze USA/Mexiko

Auf einer Länge von knapp 24 Kilometern ist die Grenze zwischen den USA und Mexiko im Hudspeth County verpixelt. Zwei Gründe dafür ergeben Sinn: Illegale Einwanderer sowie mexikanische Drogenkuriere sollen sich keinen Weg ins Land suchen.

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