News

Wissenschaftler machen erschreckende Entdeckung im Erdkern

Alle reden davon, dass der Klimawandel die Erde aufheizt. Was, wenn sie gleichzeitig auch noch auskühlt? Wissenschaftler haben genau das jetzt festgestellt.

Die einzelnen Erdschichten
Die einzelnen Erdschichten im Querschnitt Foto: iStock / AlexLMX

Sich gleichzeitig aufheizen und auskühlen? Für beide Aussagen über unseren Planeten gibt es mittlerweile wissenschaftliche Grundlagen. Aber wie geht das zusammen? Antwort: recht problemlos, wie wetter.de ausführt.

Auch interessant:

Während sich auf der Oberfläche des Planeten, also in unserer Atmosphäre, in der wir letztlich alle leben, das Drama des Aufheizens ereignet, die Temperaturen aufgrund des durch massiven CO2-Ausstoß losgetretenen Klimawandels weltweit steigen, kühlt unser Erdkern immer weiter ab und dies offensichtlich schneller, als bisher angenommen.

Die einzelne Erdschichten - Foto: iStock / ttsz
Die einzelnen Erdschichten

Die Erde besteht aus einzelnen Schichten, die sich um den Erdkern herum wie folgt nach außen gruppieren:

  1. Innerer Erdkern

  2. Äußerer Erdkern

  3. Innerer Erdmantel

  4. Äußerer Erdmantel

  5. Erdkruste

  6. Erdoberfläche

Mineral Bridgmantit leitet Hitze aus dem Erdkern ab

Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) haben aufbauend auf den bisher bekannten Informationen über die einzelnen Erdschichten ein Experiment mit Diamanten und dem Mineral Bridgmantit durchgeführt und dabei festgestellt, dass besagtes Mineral viel mehr Wärme aus dem Erdinneren in die äußeren Schichten leitet, als bisher angenommen. Folge: Der Erdkern kühlt aus.

Einfluss auf die Plattentektonik

Die Wissenschaftler vermuten das Mineral in gigantischen Mengen zwischen dem äußeren Erdkern und dem inneren Erdmantel. ETHZ-Professor Motohiro Murakami: "Wir gehen davon aus, dass dieser Bereich der Erde aus 88 bis 93 Prozent Bridgmantit besteht."

Diese Entdeckung ist deshalb so bedeutend, weil die nach Außen transportierte Hitze wahrscheinlich massiven Einfluss auf die Plattentektonik nimmt, welche dadurch erlahmen könnte. Gleiches, so die Forscher, sei bereits mit zwei weiteren Gesteinsplaneten unseres inneren Sonnensystems, Mars und Merkur, passiert.

Weitere spannende Themen:

JW Video Platzhalter
Zustimmen & weiterlesen
Um diese Story zu erzählen, hat unsere Redaktion ein Video ausgewählt, das an dieser Stelle den Artikel ergänzt.

Für das Abspielen des Videos nutzen wir den JW Player der Firma Longtail Ad Solutions, Inc.. Weitere Informationen zum JW Player findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bevor wir das Video anzeigen, benötigen wir Deine Einwilligung. Die Einwilligung kannst Du jederzeit widerrufen, z.B. in unserem Datenschutzmanager.

Weitere Informationen dazu in unserer Datenschutzerklärung.