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News-Update

Wie das Coronavirus den Influencer-Markt tötet

Marken verringern ihre Budgets, gesponsert zu werden, ist schon deutlich schwieriger geworden. Steht der Influencer-Markt möglicherweise vor dem kompletten Aus?

Influencerin preist Produkte an
Influencerin preist Produkte an iStock / g-stockstudio

Die Pfründe schwinden

Es steht schlecht um einen Markt, der doch eigentlich erst vor ein paar Jahren aus der Taufe gehoben wurde und für eine gewisse Zeit in höchster Blüte stand. Aber die Gesetze des Marktes machen natürlich auch nicht vor diesem für Digital Natives so verlockenden Bereich halt.

Große Marken ziehen zur Zeit recht abrupt die Handbremse, was Gelder anbelangt, die ansonsten an Influencer geflossen wären, die die Produkte an das heiß begehrte Zielpublikum ohne Umwege und Filter an den Mann bzw. die Frau bringen.

Nichts mehr los, alles abgesagt

Sowohl Marken als auch Influencer sind im derzeitigen Klima einem hohen Risiko ausgesetzt, unsensibel dazustehen, da Corona so ziemlich jedes Leben auf diesem Planeten beeinflusst.

Darüber hinaus leben Influencer auch größtenteils davon, unterwegs zu sein und im Auftrag der Marken deren Produkte vor Ort zu bewerben. Großveranstaltungen, z. B. Festivals, sind alle abgesagt. Sportveranstaltungen: abgesagt. Messen: abgesagt. Events: abgesagt.

Coronavirus als Sargnagel?

Schon vor dem großen Ausbruch wurde der Job des Influencers kritisch gesehen, eine gewisse Influencer-Müdigkeit machte sich breit. Die Pandemie setzt dem schwächelnden Berufszweig jetzt die Pistole auf die Brust und könnte auch zu dessen totalem Zusammenbruch führen.

Die allermeisten Influencer sind darüber hinaus selbstständig, was ihre Situation in einer Welt im Lockdown und totaler Verunsicherung natürlich noch einmal deutlich schwerer macht. Eine Umfrage in Großbritannien hat ergeben, dass satte 75 Prozent aller Influencer momentan deutlich weniger oder überhaupt keine Arbeit haben.

Die Geschäftswelt nach der Pandemie

Das wird in anderen Ländern ähnlich aussehen und die Frage, die sich daraus ergibt, lautet natürlich: Wird es den Beruf des Influencers noch geben, wenn die Pandemie eines Tages überwunden ist?

Angesichts eines zutiefst verunsicherten Marktes wird es sicherlich auch noch nach der Rückkehr zu einem normalen Alltags- und Geschäftsleben dauern, bis Unternehmen wieder Gelder für Influencer bereitstellen.

Wenn dann noch welche da sind.

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