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News-Update

Wie Corona die Mieten in Deutschland beeinflusst

Ökonomen glauben, dass die Corona-Krise den gesamten Wohnungsmarkt zum Erliegen bringt.

Schlüsselbund auf einem Mietvertrag und Geldscheinen
In Zeiten des Coronavirus finden kaum noch Wohnungsbesichtigungen statt. iStock / filmfoto

Kaum noch Besichtigungen

Michael Voigtländer ist Immobilienexperte am Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und einem Bericht des Tagesspiegel zufolge davon überzeugt, dass die Corona-Krise den Anstieg der Mieten und Immobilienpreise in Deutschland dämpfen wird.

Es finden aktuell kaum noch Besichtigungen statt und potenzielle Mieter bzw. Käufer halten sich zurück, weil sie Angst um ihre Jobs haben oder aber mit weniger Einkommen rechnen. Voigtländer glaubt, dass der Wohnungsmarkt in den kommenden zwei Monaten komplett zum Erliegen kommt.

Wohnungsknappheit bleibt bestehen

Was Voigtländer dagegen nicht glaubt, ist, dass die Mieten und Immobilienpreise einbrechen. Es bestehe in den Städten weiterhin Wohnungsknappheit und viele Deutsche könnten auf stattliche Vermögen zurückgreifen. Außerdem seien die Zinsen für Finanzierungen niedrig.

Ende des Immobilienbooms

Dennoch: Eventuell bedeutet die Corona-Krise das Ende des Immobilienbooms. Günter Vornholz, seines Zeichens Professor für Immobilienökonomie an der Bochumer EBZ Business School, hält das durchaus für möglich – vorausgesetzt, die Einschränkungen im Alltag dauern noch lange an.

"Wer nicht muss, kauft in der Krise keine Immobilie oder verschiebt den Umzug in eine größere Wohnung", so Vornholz.

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