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Smartphone-Panik

Horror-WhatsApp schockt Nutzer: Wer steckt hinter "Momo"?

Ein Grusel-Account auf WhatsApp mit dem Namen "Momo" taucht in immer mehr Kontaktlisten auf. Doch, was steckt hinter der Nummer mit dem unheimlichen Profilbild?

Shocker-Momo bei WhatsApp
Shocker-Momo bei WhatsApp iStock / RapidEye; Twitter / GirlDoesRant

Ein WhatsApp-Account namens "Momo" taucht angeblich urplötzlich in der Kontaktliste auf, ohne dass man ihn selbst hinzugefügt hat. Der seltsame WhatsApp-Kontakt verschickt rätselhafte Drohnachrichten (meist auf Japanisch) und gruselige Bilder, aber auch Sprachnachrichten und Anrufe wollen Nutzer von "Momo" schon erhalten haben. Was zuerst nur im spanischsprachigen Raum ein Thema war, kommt nun auch langsam nach England und Deutschland.

Wer steckt hinter "Momo"?

Die genauen Ursprünge sind allerdings nicht bekannt. Angeblich steckt hinter dem Original-Account eine japanische Nummer. Die ersten Kontaktversuche von "Momo" waren Anfang Juli 2018. Laut dem Onlinemagazin watson war der Original-Account allerdings zum letzten Mal am 11. Juli 2018 online.

Mittlerweile soll es durch das gestiegene Interesse mehrere Nachahmer geben, die ebenfalls nur schwer zu identifizieren sind. Es ist in Internetforen immer wieder von einer mexikanischen und einer kolumbianischen Handynummer die Rede.

Auch das Kontaktbild von "Momo" wirft Fragen auf. Es handelt sich um ein verzerrtes Frauengesicht, das man nicht in seiner Kontaktliste sehen möchte.Dabei handelt es sich aber glücklicherweise nicht um ein richtiges Lebewesen, sondern um eine Skulptur, die von der Firma "Link Factory" in Japan hergestellt und bereits im Jahr 2016 in einer Galerie in Tokio ausgestellt wurde.

Die Seite knowyourmeme.com hat Bilder der Skulptur online gestellt und eine vorläufige Chronologie der bisherigen Abläufe erstellt.

Die Polizei warnt

Immer mehr Nutzer werden auf den WhatsApp-Account "Momo" aufmerksam oder suchen gezielt den Kontakt zu ihm. Doch die spanische Polizei warnt bereits vor einer Kontaktaufnahme, da nicht sicher ist, wer sich hinter den Telefonnummern versteckt. Trittbrettfahrer könnten das Interesse ausnutzen, um an sensible und persönliche Daten zu gelangen.

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