Wetter-Update

Achtung! Sibirische Winterfaust schellt Deutschland

Die Klatsche war angekündigt, jetzt fegt sie tatsächlich über Deutschland und lässt die Temperaturen aber mal so richtig durchsacken. Hallo, liebe Kälte.

Mann in Schneegestöber
Es wird frostig in Deutschland Foto: iStock / DieterMeyrl

Ein Tief namens "Dimitrios"

Zu verdanken haben wir das dem Tief "Dimitrios". Das zapft zwar auf seiner Vorderseite erstmal mildere Luft an, aber seine sprichwörtliche Kehrseite sorgt dann für sibirische Verhältnisse.

Besonders in der Nacht von Freitag auf Samstag (15./16. Januar 2021) bekommt Deutschland die Polarfaust zu spüren. Der einsetzende Wind sorgt dann erst in einer Höhenlage von 1.000 bis 500 Meter für Schnee und auch mögliche Schneeverwehungen.

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Wind, Schnee und Minusgrade

Danach traut er sich aber auch bis ins Flachland herunter und die ganze Nation bekommt es mit den sibirischen Verhältnissen zu tun.

Und während der Wind dann zum Erliegen kommt und sich die Gesamtsituation beruhigt, bleiben die knackig-niedrigen Temperaturen bei uns. Vor allem nachts werden teils zweistellige Minusgrade erreicht.

Zweigeteiltes Deutschland

Das betrifft dann vor allem den Osten und Südosten. Diese Zweiteilung bei den Temperaturen erklärt sich durch die exponierte Lage Deutschlands. Denn die Bundesrepublik befindet sich zur Zeit zwischen der sibirschen Kältefaust im Osten und deutlich milderen Temperaturen im Westen.

Während es am Niederrhein also zwar kalt, aber nicht schmerzhaft kalt ist, können beispielsweise im Erzgebirge die Nachttemperaturen auf bis zu -15 Grad oder sogar noch darunter sinken. Das zwackt dann schon deutlich an den Extremitäten.

Dafür bleibt dem Osten immerhin der in der neuen Woche im Westen einsetzende Regen erspart. Fazit: Es gibt kein schlechtes Wetter, man kann sich alles schönreden und warme Gedanken machen!