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Corona-Update

"Wenn ich sterbe, sterbe ich": Wie junge Leute wegen Corona billig auf Reisen gehen

Junge US-Amerikaner wollen sich nicht vom Coronavirus einschränken lassen, stattdessen nutzen sie lieber die günstigen Flugpreise.

Jugendliche mit Hut und Sonnenbrille im Flugzeug macht Peace-Zeichen
Auf und davon: Junge US-Generationen nutzen die Angst vorm Coronavirus für billige Flugreisen. iStock / Elitsa Deykova

Die "Gunst der Stunde"

Etliche Menschen stornieren aktuell ihre Flugreisen aus Angst vor dem um sich greifenden Coronavirus. Nicht so eine Reihe von Jugendlichen, die in einem Bericht von NBC News vorgestellt werden.

Die 20-jährige Henkel aus Kalifornien z. B., die die "Gunst der Stunde" nutzt, um sich Nordamerika aus der Nähe anzuschauen. Normalerweise könnte sie sich die Flüge nach Vancouver, New York City und Portland, Oregon, nicht leisten.

Plan für den Fall der Fälle

Außerdem ist Henkel der Meinung, dass sie im Fall der Fälle lieber nicht zu Hause rumsitzen möchte:

„Wenn das mit dem Coronavirus noch ernster wird und z. B. eine große Anzahl an Menschen auslöscht, bin ich lieber irgendwo, wo ich Spaß habe."“
Henkel

Familie besuchen

Ähnlich sehen das der 29-jährige Mulligan und die 27-jährige Capri Nicole. Mulligan buchte gerade einen Trip in die Dominikanische Republik, während Nicole von Atlanta nach Connecticut reist, um ihre krebskranke Oma an ihrem 71-sten Geburtstag zu besuchen.

Sie macht sich keine Sorgen, vom Coronavirus erwischt zu werden:

„Wenn ich sterbe, sterbe ich. Ich vermisse meine Familie.“
Capri Nicole

Bis zu 113 Millionen US-Dollar Verlust

Weltweit wird laut einer Schätzung der International Air Transport Association mit 63 bis 113 Millionen US-Dollar Verlust für die Flugindustrie aufgrund des Coronavirus gerechnet. Tendenz steigend.

Gary Kelly, seines Zeichens CEO von Southwest Airlines, hält die Bedrohung für die Flugbranche durch den Coronavirus für gefährlicher als den Anschlag vom 11. September 2001.

Aktuelle Lage

Laut einer Übersicht im Handelsblatt mit Verweis auf Daten des Robert Koch-Institut sind in Deutschland aktuell 2.369 Corona-Fälle bekannt, darunter fünf mit Todesfolge. Die Opfer sind zwischen 67 und 89 Jahre alt.

Das Coronavirus ist vor allem für alte und schwache Menschen gefährlich, weshalb die Regierung genau jetzt Maßnahmen treffen muss, um die Risikogruppen zu schützen. In China, dem Ausbruchsort des Coronavirus, geht die Zahl der Neuinfektionen deutlich zurück.

Während allein am 13. Februar 2020 noch 15.000 Neuinfektionen registriert wurden, waren es am 8. März lediglich acht. In Europa geht es gerade erst richtig los und die Staaten reagieren mit Maßnahmen wie Schulschließungen, der Absage von Veranstaltungen, Kredite ohne Begrenzung etc., um die Verbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 einzudämmen.

Neben dem Schutz der Risikogruppen ist es das Ziel, den zeitlichen Verlauf der Corona-Welle zu strecken. Gibt es zu viele Patienten in zu kurzer Zeit, droht eine Überlastung des Gesundheitssystems.

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