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News-Update

Weltberühmter Gorilla von Jägern mit Speeren getötet

Ein weltbekannter Gorilla ist in Uganda von Jägern mit Speeren getötet worden.

Gorilla im Urwald
Auf diesem Foto vom 29. Januar 2007 sitzt ein männlicher Silberrücken-Berggorilla im dichten Dschungel am Rande des Bwindi-Nationalparks in Uganda. Bwindi, oder der "Undurchdringliche Wald", als der er vielen Touristen bekannt ist, beheimatet den Großteil der seltenen und gefährdeten Berggorillapopulation Ugandas Getty Images / STUART PRICE

Weltberühmter Gorilla von Jägern mit Speeren getötet

Ein bekannter ugandischer Silberrücken-Berggorilla ist von Jägern getötet worden. Das Tier namens Rafiki wurde getötet, nachdem ein scharfer Gegenstand in seine inneren Organe eingedrungen war. Die Uganda Wildlife Authority (UWA) bezeichnet den Tod als einen "sehr großen Schlag".

Vier Männer verhaftet

Laut BBC wurden vier Männer im Zusammenhang mit der Tötung verhaftet. Wenn sie für schuldig befunden werden, droht ihnen eine lebenslange Haftstrafe oder eine Geldstrafe von umgerechnet 4,8 Millionen Euro.

Rafiki wurde erstmals am 1. Juni 2020 als vermisst gemeldet, was einen Suchtrupp veranlasste, nach ihm zu suchen – seine Leiche wurde am nächsten Tag gefunden.

Ein Team der UWA verfolgte einen Verdächtigen, der später mit Jagdausrüstung gestellt wurde, "darunter ein Speer, Seilschlingen und eine Jagdglocke für Hunde". Er gab zu, dass er und drei andere auf der Jagd nach kleineren Tieren gewesen waren, aber von Rafiki angegriffen wurden.

Der Mann behauptete, sie hätten aus Notwehr gehandelt, so eine Erklärung der UWA.

Vom Aussterben bedroht

Die vier Männer werden wahrscheinlich nach einem neu erlassenen Gesetz zum Schutz von Wildtieren angeklagt werden. Rafiki soll 25 Jahre alt gewesen sein und war der Anführer einer Gruppe von 17 weiteren Gorillas, die im undurchdringlichen Bwindi-Nationalpark lebten. Die Tiere sollen an menschlichen Kontakt gewöhnt gewesen sein.

Bashir Hangi von der UWA sagte der BBC, dass Rafikis Tod schwerwiegende Folgen für den Rest der Gruppe haben könnte: "Der Tod von Rafiki macht die Gruppe instabil, und es besteht die Möglichkeit, dass sie sich auflösen könnte. Sie hat zurzeit keine Führung und könnte von einem wilden Silberrücken übernommen werden."

Es wird angenommen, dass es weltweit nur noch etwa 1.000 Berggorillas gibt. Die International Union for Conservation of Nature (IUCN) listet Berggorillas als "vom Aussterben bedroht" auf.

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