USA

Weil seine Frau nervt: Mann täuscht eigenen Tod vor

Manchmal ist der Tod der einzige Ausweg.

Zu Grabe getragen
Zu Grabe getragen Foto: iStock / RichLegg

Das dachte sich zumindest Danny Gonzalez aus Honduras. Er lebte schon seit einiger Zeit in den USA, wo er immer wieder von seiner Frau mit Telefonanrufen aus der Heimat bombardiert wurde.

Das wurde dem 27-Jährigen offenbar zu viel. Er musste einen Weg finden, um sich von diesen brutalen Fesseln der Fernbeziehung zu befreien. Er musste sterben.

Er inszenierte ein Bild von sich auf dem "Totenbett", mit Watte in der Nase und einem weißen Tuch bedeckt. Ein anderes Foto zeigte einen mit Blumen bedeckten Sarg. Seine Todesursache: Krebs und Asthma.

Beide Fotos schickte er per Post an seine Frau in Honduras. Die lokalen Medien bekamen Wind von dem tragischen Todesfall und griffen die Story auf. Doch schon eine kleine Recherche ergab, dass Gonzalez gar nicht so tot war, wie er vorgab.

"Meine Frau ruft mich jede Woche an, nur um mir zu sagen, ich solle ihr mehr Geld schicken", gab der Scheintote als Grund für seine unkonventionelle Vorgehensweise an. "Ich hatte ihr bereits sechs [Handys] geschickt und sie hat mich immer angerufen, um mir zu sagen, dass es gestohlen wurde."