Ironie Wegen Trump: US-Waffenhersteller Remington ist pleite

Redaktion Männersache 13.02.2018
Wegen Trump: US-Waffenhersteller Remington ist pleite
© iStock / STILLFX

Was für eine Ironie: Ausgerechnet wegen Donald Trump, dem republikanischen Waffenlobby-liebenden US-Präsidenten, muss Remington, einer der größten Waffenhersteller der USA, nun Insolvenz anmelden.

Die Remington Outdoor Company ist einer der ältesten US-Waffenhersteller. Seine Wurzeln liegen im Jahr 1816. Aufgrund hoher Schulden und sinkender Nachfrage nach Pistolen und Gewehren muss das Unternehmen nun einen Antrag auf Gläubigerschutz stellen, wie der Spiegel berichtet.

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Ironischerweise sind die Verkaufszahlen nach der Präsidentschaftswahl von Donald Trump unerwartet gesunken. Die ganze US-Waffenindustrie kämpft mit dem Problem, gerade weil der US-Präsident ein Freund der Branche ist.

Den Grund sehen die Experten darin, dass die Menschen nun keine Angst mehr vor strikteren Waffengesetzen haben und keine Hamsterkäufe tätigen. Anders als zu Zeiten von Barack Obama, in denen permanent eine Regulierung des Waffengesetzes über dem Weißen Haus hing und die US-Bürger sich vorsichtshalber mit Schusswaffen eingedeckt hatten.

Remington muss aber auch eigene Fehler eingestehen. 2012 wurde das Unternehmen wegen defekter Gewehre und dem Schulmassaker in Sandy Hook verklagt – der Attentäter benutzte ein Gewehr des Herstellers.

Auch andere Waffenhersteller wie Smith & Wesson oder Sturm, Ruger und Co. leiden unter sinkenden Verkaufszahlen.

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