Die letzten ihrer Art Wegen Großwildjägern: Nächste Tierart bald vom Aussterben bedroht

Redaktion Männersache 27.03.2018

Mit ihren langen Hälsen und ihrer friedliebenden Art gehören Giraffen zu den majestätischsten Tieren unseres Planeten - doch schon bald könnten sie verschwunden sein.

Giraffe stirbt bei Großwildjagd
Foto:  Twitter / RackEmUpHunts

Seit 1985 hat sich die Giraffenpopulation auf dem afrikanischen Kontinent um 40 Prozent reduziert. Zeitgleich wurden alleine in den USA knapp 30.000 Giraffentrophäen importiert. Eine traurige Bilanz, die die Ursache des Giraffensterbens deutlich macht: Großwildjäger.

Großwildjäger posieren für Foto mit totem Löwen – dann schlägt die Natur zurück

Großwildjäger posieren mit totem Löwen – dann schlägt die Natur zurück

In den letzten Jahren tauchten in sozialen Netwerken wie Twitter verstärkt grausame Fotos von der Giraffenjagd auf. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Tieren der Savanne, stehen Giraffen nicht auf der Liste der gefährdeten Spezies, womit das Jagen und der Import von Trophäen für US-Bürger nicht direkt strafbar ist. 

 Amerika ist der größte Importeur von Jagdtrophäen aus aller Welt, weshalb Masha Kalinina, Expertin für Handelsabkommen, nun fordert: "Das grausame Abschlachten von Giraffen ist lange genug ungeahndet geblieben. Es wird höchste Zeit, dass die US-Behörden eine Regelung gegen den massenhaften Import von Tiertrophäen verabschiedet."

Bleibt nur zu hoffen, dass diese Regelungen bald in Kraft treten, ansonsten werden die Kinder zukünftiger Generationen die sanften Riesen nur noch aus den Geschichtsbüchern kennen.

Mehr zum Thema Großwildjagd:
Großwildjäger stirbt, nachdem erschossener Elefant auf ihn fällt
11-Jähriger soll, ganz wie Mutti, Großwild jagen

Tags:
Copyright 2018 maennersache.de. All rights reserved.