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News-Update

Wegen Corona: Gewerkschaft fordert Geld vom Staat für alle zum Einkaufen

Die ganze Welt zittert vor den Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft. Für Deutschland hat eine Gewerkschaft eine interessante Idee.

Junge Konsumenten im Kaufhaus
Junge Konsumenten im Kaufhaus iStock / monkeybusinessimages

Auswirkungen auf die Wirtschaft

Keine Frage: Das Coronavirus hat uns auf allen Ebenen kalt erwischt. Wie gefährlich ist es für die Gesundheit? Und was macht es mit der Weltwirtschaft?

Deutsche Gewerkschaften interessiert natürlich zuvorderst die deutsche Wirtschaft und hier vor allem die Binnenkonjunktur.

Dass das Coronanvirus Spuren im deutschen Arbeitsmarkt hinterlassen wird, steht außer Frage. Man kann auch von tiefen Furchen ausgehen, beispielsweise in der Reisebranche oder auch der Gastronomie.

Einkaufsgutscheine für Alle

Damit es nicht zum totalen Kollaps kommt, hat sich Verdi jetzt etwas einfallen lassen, beziehungsweise von der Stadt Hongkong abgeschaut: Einkaufsgutscheine.

In Hongkong hat jeder offizielle Einwohner einen Einkaufsgutschein im Wert von 1.500 Dollar erhalten. Das sind umgerechnet 1.350 Euro.

Der neue Verdi-Chef Frank Werneke sagt dazu:

„Wir müssen viel Geld in die Hand nehmen, sonst droht der konjunkturelle Absturz“
Frank Werneke

Desweiteren fordert er die massive Verstärkung der Liquidität deutscher Unternehmen und die Absicherung derselben über die bundeseigene Förderbank KfW.

Es könne dabei in Regionen wie bei der Bankenrettung 2008 gehen, sagt Werneke. Damals waren dreistellige Milliardenbeträge nötig, um den Kollaps zu verhindern.

Umverteilungstraum oder Milchmädchenrechnung?

Aber wären diese Einkaufsgutscheine tatsächlich ein Geschenk? Für Einkommensschwache und Sozialhilfeempfänger sicherlich, denn sie zahlen wenig oder keine Steuern.

Der Mittelstand aber dürfte sich dieses vermeintliche Geschenk selbst finanzieren, denn natürlich werden all die Milliarden, die dafür notwendig sind, aus Steuermitteln finanziert.

Der normale Arbeitnehmer zieht sich das Geld also aus der eigenen rechten Hosentasche, steckt es in die linke und soll sich dann freuen, dass er unerwartet Geld gefunden hat.

Dennoch ist eine solche Maßnahme sinnvoll für den Einzelhandel. Es ist, als ob der der einzelne Bürger ein wenig gezwungen würde, zu konsumieren, denn selbstverständlich lassen sich die Gutscheine – wenn sie denn kommen sollten – nirgendwo wieder gegen Geld eintauschen.

Die Idee ist also, so unglaublich sie zunächst auch klingen mag, nicht die schlechteste.

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