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News-Update

Wegen Corona: Tausende Tonnen Pommes kurz vor der Vernichtung

Es ist paradox. Während in Supermärkten manche Produktregale immer noch wie leer gefegt sind, stapeln sich anderswo Lebensmittel, die keinen Abnehmer mehr finden. An vorderster Front: Fritten.

Pommes
Knusprige, gesalzene Pommes iStock / Lauri Patterson

Großabnehmer fallen aus

Die deutschen Bauern sind verzweifelt. Schon 2018 war dürrebedingt kein gutes Jahr für Kartoffelbauern und jetzt schlägt die Corona-Pandemie zu.

Großabnehmer wie Hotels und Restaurants fallen zur Zeit komplett aus, denn wo sich keine Kundschaft einfindet, da wird logischerweise auch nicht konsumiert.

Auch Jahrmärkte, Schützenfeste, Biergärten und Großveranstaltungen haben momentan keinen Bedarf an frittierten Kartoffelstäbchen.

Tausende Tonnen vor der Vernichtung

Die dramatische Folge: Fabriken, in denen ansonsten bis zu 2.000 Tonnen Kartoffeln pro Tag verarbeitet werden, sind verwaist, alles steht still, die Lager quellen nahezu über.

Zwar sind gerade Lockerungen beschlossen worden, dennoch müssen möglicherweise Abertausende von Tonnen Erdäpfel vernichtet werden.

Die Situation ist außergewöhnlich

Der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Bernhard Krüsken, sieht sich und seine Branche zwischen zwei Extremen gefangen:

„Die Marktsituation ist außergewöhnlich – Umsatzrekorde in den Supermärkten auf der einen, die komplette Schließung der Gastronomie auf der anderen Seite.“
Bernhard Krüsken

Und auch im Fritten-Mekka Belgien ist der Katzenjammer groß. Die Nachfrage ist wegen Corona etwa um die Hälfte eingebrochen.

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