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Wegen-Corona: Fahrlehrer demonstrieren

Sie fühlen sich von der Politik benachteiligt. Hamburger Fahrschulen haben wegen der Corona-Pandemie momentan de facto Berufsverbot. Dagegen demonstrieren sie jetzt.

Fahrschulschild
Fahrschulschild auf Autodach (Symbolbild) iStock / ollo

Weder Theorie- noch Praxisunterricht

Corona wird jetzt mehr und mehr Ländersache. Die Hamburger Fahrschulen können ein Lied davon singen. Sie dürfen nämlich zur Zeit ihren Job nicht ausüben.

Weder zur Theorie in ihren Räumen noch zum praktischen Teil in den Autos dürfen Fahrlehrer momentan Schüler empfangen. Dagegen protestieren in der Hansestadt jetzt etwa 200 Personen.

Friseure dürfen, Fahrschulen nicht

Für die Betroffenen ist die Entscheidung der Politik nicht nachvollziehbar. Zum einen haben sie nach eigenen Angaben ein vernünftiges Hygiene-Konzept mit Mundschutz und weiteren Maßnahmen.

Zum anderen ist es für die Fahrschulen schwer nachvollziehbar, warum sie überhaupt keine Leistungen anbieten dürfen, während Friseursalons bereits wieder geöffnet haben und es in jenem Beruf ja auch am Sicherheitsabstand mangelt.

Zu späte Rückkehr zur Normalität

Zwar sei Überbrückungsgeld geflossen, jedoch fühlen sich die Fahrschulen grundsätzlich vom Hamburger Senat vergessen.

Dazu kommt, dass andere Bundesländer, wie beispielsweise Schleswig-Holstein, ihre Lockerungen in diesem Bereich für den 18. Mai angekündigt haben, wohingegen in Hamburg erst mit dem 31. Mai 2020 geplant wird.

Bis dahin, so die Befürchtung der Betroffenen, könnte es für viele von ihnen bereits zu spät sein.

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