Corona-Update

Wegen Corona: EU will, dass Netflix die Bildqualität verringert

Mehr Zeit zu Hause, mehr Zeit für Netflix. Das führt zu einem so hohen Datenverkehr, dass die EU mit Streaminganbietern über Qualitätssenkungen spricht.

Fernbedienung mit Netflix-Taste
Streamingdienste wie Netflix verzeichnen während der Corona-Krise mehr Nutzer als sonst. iStock / amesy

Potenzieller Internetcrash

EU-Kommissar Thierry Breton traf sich für ein Gespräch mit Netflix-CEO Reed Hastings, um zu eruieren, wie man dem steigenden Datenverkehr entgegenwirken und somit dem potenziellen Zusammenbruch des Internets vorbeugen könnte.

Eine Idee: die Bildqualität bei starker Auslastung von HD- auf Standard-Qualität herunterschrauben.

Punktuelle Überlastungen

Streamingdienste und Online-Spiele sind einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge die Haupttreiber des Datenverkehrs. Hierzulande meldeten bereits die Telekom und Vodafone erhöhte Datenvolumen. Probleme mit der Durchleitung gäbe es bislang jedoch nicht.

Anders sieht es z. B. in der Schweiz aus: Hier rief sogar die Regierung die Menschen dazu auf, weniger Videos zu streamen, nachdem es zu punktuellen Überlastungen bei den größten Internetanbietern des Landes, Swisscom und Sunrise, kam.

Die Corona-Pandemie

Seit Dezember 2019 breitet sich das Coronavirus aus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben weltweit über 8.600 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 207.000 haben sich infiziert (Stand: 19. März 2020).

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