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Corona-Update

Wegen Corona: Deutsche haben keine Lust mehr auf Bier

Während der Corona-Krise kaufen die Deutschen deutlich weniger Gerstensaft als vor der Pandemie.

Bier, das gerade gezapft wird
In Corona-Zeiten weniger im Trend: Bier iStock / DusanBartolovic

62 Prozent Rückgang

Man könnte meinen, die Anspannung während der Corona-Krise verleite die Menschen dazu, mehr Bier zu trinken als sonst. Fehlanzeige: Laut Steuerstatistik ging der Bier-Absatz im Mai 2020 um 62 Prozent zurück.

In anderen Worten: Die Staatskassen konnten lediglich 21 Millionen Euro an Steuern aus dem Verkauf von Bier verbuchen. Im Vorjahresmonat waren es noch 56 Millionen.

Geschlossene Restaurants & Kneipen

Im März 2020 mussten die Restaurants und Kneipen hierzulande vorerst schließen, was sich sicherlich auf die Statistik ausgewirkt haben wird. Bereits im April gab es einen spürbaren Rückgang des Bier-Absatzes.

Lockerungen bezüglich der Öffnung von Restaurants und Kneipen gibt es erst seit Ende Mai.

Keine Rückschlüsse auf Konsum

Auf eine Anfrage der FDP-Fraktion äußerte sich auch das Gesundheitsministerium zur Statistik, heißt es in einem Bericht vom Handelsblatt: "Die gesellschaftlichen Auswirkungen auf den Alkoholkonsum, Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit infolge der Covid-19-Pandemie sind derzeit noch nicht abschätzbar."

Denn, so das Handelsblatt weiter: "Auf den tatsächlichen Konsum ließen die Steuereinnahmen keinen Rückschluss zu, wohl aber auf den Getränkeabsatz." Der Verkauf von Schnaps stieg im Mai übrigens an.

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