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Corona-Update

Wegen Corona: 70.000 Hotels & Restaurants droht Insolvenz

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) schlägt Alarm. Wirtschaftsminister Altmaier will helfen.

Küchenchef mit gesenktem Kopf
Das Coronavirus setzt Gastronomie- und Hotelbetrieben schwer zu (Symbolbild) iStock / FG Trade

Keine Reserven

In Deutschland gibt es rund 223.000 Betriebe aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe. In vielen Fällen handelt es sich dabei um inhabergeführte Unternehmen, die keine großen finanziellen Reserven aufbauen können.

Das Schließen der eigenen Läden während der Corona-Krise könnte knapp 70.000 der Betriebe in die Insolvenz führen, heißt es in einem Bericht des Spiegel.

"Jeder dritte Betrieb"

Bis Ende April 2020 gingen laut Dehoga ca. 10 Milliarden Euro Umsatz in der Branche flöten. "Ohne zusätzliche staatliche Unterstützung steht jeder dritte Betrieb vor der Insolvenz", schlussfolgert Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges.

Der Hotel- und Gaststättenverband fordert eine verantwortungsvolle Öffnung von Restaurants und Cafés, staatliche Direkthilfen und einen reduzierten Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent.

Altmaier kündigt Hilfe an

Peter Altmaier, seines Zeichens Bundeswirtschaftsminister, kündigte bereits "Hilfe und Unterstützung" an. Vorstellbar für ihn sind z. B. Hilfen bei Modernisierungen und Kosteneinsparungen, "damit nicht ein Großteil der Unternehmen aufgibt und vom Markt verschwindet".

Seit Dezember 2019 verbreitet sich das Coronavirus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben nach WHO-Angaben weltweit über 157.000 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 2.300.000 haben sich infiziert (Stand: 21. April 2020).

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