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News-Update

Von Familien-Bonus bis Reisegutschein: Was sich im Juni alles ändert

Alles neu macht der Juni. Das reimt sich nicht, stimmt aber trotzdem. Was genau sich alles mit Beginn des neuen Monats ändert, haben wir hier kompakt zusammengefasst.

Bargeld mit Stempel darüber: Gutschein
Eine mögliche Änderung ab Juni: Reisegutscheine imago images / Steinach

Es darf bald wieder gereist werden

Die Urlaubswütigen sind verunsichert. Noch vor Kurzem wurde ihnen gesagt, dass ein Sommerurlaub 2020 wohl ausfallen dürfte. Jetzt geht die Bundesregierung davon aus, dass zumindest innereuropäisch verreist werden kann, wenn alle bisherigen Hygieneregeln eingehalten werden.

Die von Außenminister Heiko Maas ausgesprochene weltweite Reisewarnung gilt noch bis zum 14. Juni, danach soll diese zurückgenommen werden und aller Voraussicht nach in Reiseempfehlungen übergehen. Damit stünden 31 europäische Länder wieder auf der Reise-Agenda (EU plus Großbritannien, Island, Norwegen, die Schweiz und Liechtenstein).

Corona-Regeln werden gelockert

Auch bei den Corona-Kontaktbeschränkungen zwischen Personen deutet sich eine Lockerung an. Ab dem 6. Juni wird es wieder erlaubt sein, sich in Gruppen mit bis zu zehn Personen zu treffen.

Allerdings: Diese Regelung gilt nur draußen, nicht in Gebäuden und geschlossenen Räumen und sie ist zunächst zeitlich begrenzt bis zum 29. Juni. Dann wird geschaut, wie sich die Infektionszahlen in diesem Zeitraum entwickelt haben.

Thüringen und Sachsen gehen diesbezüglich noch weiter und wollen ab dem 6. Juni sämtliche Beschränkungen, also auch Maskenpflicht und Abstandsregeln, aufheben.

Weitere Finanzhilfen für Wirtschaft

Um die deutsche Wirtschaft wieder anzukurbeln und Familien mit Kindern zu unterstützen, planen die Länder einen sogenannten Familienbonus. Pro Kind sollen Haushalte dann einmalig 300 Euro bekommen. Nordrhein-Westfalen plant sogar die doppelte Summe, also 600 Euro pro Kind, dafür ein.

Geplant sind auch Reisegutscheine für den innerdeutschen Urlaub. Damit, so der Plan, können Hotel- und Gastronomiegewerbe unterstützt werden.

Auch eine Autokaufprämie ist im Gespräch. Nach schwierigen Zeiten bereits vor der Coronakrise, ist der Autoneukauf mit Aufkommen des Virus de facto vollständig zum Erliegen gekommen. Prämien für Elektroautos sollen erhöht werden, für moderne Diesel und Benziner sollen Kaufanreize geschaffen werden. Das ist allerdings aus Umweltaspekten sehr umstritten.

Besonders vom Virus gebeutelte Branchen sollen weitere steuerliche Erleichterungen erhalten, vom Abbau der Bürokratie profitieren, ebenso wie vom sogenannten Verlustrücktrag, bei dem aktuelle Verluste mit Gewinnen aus dem Vorjahr verrechnet werden können, was die aktuelle Liquidität vieler betroffener Unternehmen steigern würde.

Erleichterungen für Mieter

Noch bis Ende des Monats gilt für zahlungsunfähige Mieter ein Kündigungsschutz. Säumige Mieter haben aufgrund dieser Regelung bis zu zwei Jahre Zeit, ihre ausstehenden Mietschulden zu begleichen.

Auch Darlehens- und Kredit-Rückzahlungen, die aufgrund von Verdienstausfällen durch die Corona-Pandemie nicht mehr bedient werden können, dürfen für maximal drei Monate ausgesetzt werden. Dies gilt für Verträge, die vor dem 15. März 2020 abgeschlossen wurden.

Aussetzen heißt natürlich nur, dass die Rückzahlungen ab einem späteren Zeitpunkt nachgezahlt werden dürfen, es läuft also die gleiche zurückzuzahlende Gesamtsumme wie ohne die Stundung auf, kein Cent ist geschenkt. Ob zu einem späteren Zeitpunkt Säumungszinsen anfallen können, ist noch nicht eindeutig geklärt.

Deutscher Wetterdienst mit neuer Warnstufe

Weil ein weiterer Rekordsommer in Aussicht steht, führt der deutsche Wetterdienst eine neue Warnstufe in sein bestehendes System ein: "Extreme Hitze".

Wird diese Stufe erreicht, sollten sich Kinder, Senioren und Menschen mit Vorerkrankungen nicht mehr direkt der Sonne aussetzen, sondern Schattenplätze aufsuchen.

Die neue Warnstufe wird ausgerufen, wenn Temperaturen von 38 Grad Celsius oder darüber erreicht werden.

Technik-Konzerne mit Änderungen

Apple wird seine nächste Entwickler-Konferenz WWDC 2020, die am 22. Juni stattfinden wird, dieses Mal ausschließlich online abhalten. Neben der Vorstellung von neuer Hardware könnte auch die Entwicklung einer Corona-App im Mittelpunkt stehen.

Verbraucher aufgepasst: Telefonica beendet seine Kooperation mit der Fidor-Bank. Das sogenannte O2-Banking ist dann für Kunden dieser Bank nicht mehr möglich. Achtung: Über diesen Weg eingerichtete Daueraufträge werden nicht mehr ausgeführt. Empfohlen wird, ein solches Konto zu schließen, sich eine neue Bank zu suchen und dazu den Umzugsservice zu buchen.

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