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Männerhelden

Was macht Jim Carrey heute?

Jim Carrey avancierte in den 1990er-Jahren zu einem der besten und erfolgreichsten Comedians. Doch was macht Jim Carrey heute? Wir verraten es.

Jim Carrey
Jim Carrey Getty Images / Emma McIntyre

Jim Carrey wurde 1962 als James Eugene Carrey im kanadischen Ontario geboren. Schon als Kind eiferte er seinem großen Vorbild, dem Männerhelden Jerry Lewis, nach und fand schnell seine Bestimmung darin, seine Mitmenschen zum Lachen zu bringen. Er brach die Schule ab und zog nach Los Angeles, mit dem Ziel, Schauspieler zu werden. Nach mehreren kleinen Rollen, unter anderem in "Peggy Sue hat geheiratet" von Francis Ford Coppola, gelang ihm 1994 mit der Slapstick-Komödie "Ace Ventura" der Durchbruch.

Jim Carrey: Der Grimassen-König kann auch anders

"Ace Ventura" fiel bei den Kritikern durch – Carrey war für eine Goldene Himbeere nominiert – wurde aber beim Publikum zu einem großen Erfolg, der ein Jahr später mit der Fortsetzung wiederholt werden konnte. Auch Carreys andere Filme ("Die Maske", "Dumm und Dümmer", "Batman Forever", "Cable Guy") wurden in den Folgejahren zu Hits und machten den Grimmasen-Akrobaten zu einem Weltstar.

Ab Ende der 90er-Jahre war der Kanadier auch verstärkt in ernster zu nehmenden Rollen zu sehen. Für seine Darstellung in "Die Truman Show" und "Der Mondmann" wurde er zwei Jahre in Folge mit dem Golden Globe ausgezeichnet. Gleichzeitig spielte er natürlich weiterhin in zahlreichen Komödien mit.

Doch seit 2013 hat sich Jim Carrey weitgehend aus dem Film-Business zurückgezogen, um seiner neuen Leidenschaft zu frönen – der Malerei.

Das macht Jim Carrey heute

Tatsächlich hat sich der Comedian nicht völlig von Hollywood verabschiedet. 2014 drehte er mit Jeff Daniels eine "Dumm und Dümmer"-Fortsetzung, gefolgt von einer zweijährigen Film-Pause. 2016 war er in einer Nebenrolle im Horror-Drama "The Bad Batch" zu sehen. Im selben Jahr entstand der düstere Thriller "True Crimes" (Trailer unten). Der Film fand aber erst 2018 seinen Weg in die US-Kinos; wann er bei uns erscheint, ist noch ungewiss

In all der Zeit konzentrierte sich Jim Carrey aber vorwiegend auf das Malen teils gigantischer polit- und gesellschaftskritischer Bilder. Die oft satirischen Werke, auf denen Donald Trump oder der nordkoreanische Diktator Kim Jong-un durch den Farb-Kakao gezogen werden, teilt er auf Twitter, wo er über 18 Millionen Follower hat.

2017 veröffentlichte er auf Vimeo die Kurz-Doku "I Needed Color" von David Bushell, in der er sich als "besessenen" Maler darstellt.

Überhaupt nimmt Carrey kein Blatt vor den Mund und äußert sich unverblümt über die aktuelle politische Situation unter Präsident Trump und seiner Administration. Dass das manchmal Kontroversen hervorruft, ist wohl selbstredend.

2018 sollte sich Jim Carrey vor Gericht für den Selbstmord seiner Ex-Freundin Cathriona White verantworten. Ihre Familie beschuldigte den Schauspieler, er habe Cathriona mit sexuell übertragbaren Krankheiten angesteckt und ihr die Medikamente besorgt, mit denen sie sich kurze Zeit nach ihrer Trennung 2015 umbrachte. Überraschend wurde die Anklage Anfang 2018 aber zurückgezogen, nachdem Carreys Anwalt Beweise für die Unschuld seines Klienten gefunden hatte, berichtete der Hollywood Reporter.

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