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Männerhelden

Rumble in the Jungle: Was macht George Foreman heute?

George Foreman, der Boxer mit dem heftigsten Schlag aller Zeiten, machte sich nicht nur mit "Rumble in the Jungle" unsterblich. Was macht George Foreman heute?

George Foremans Schlagkraft war gefürchtet
George Foremans Schlagkraft war gefürchtet STR/AFP/Getty Images

George Foreman: Der älteste noch lebende Schwergewichtsweltmeister

George Foreman ist eine Legende im Ring und der älteste noch lebende Schwergewichtsweltmeister. Nach Muhammad Ali (†2016) und Joe Frazier (†2011) fällt sein Name, wann immer es um die Größten im Boxsport geht. 

Am 10. Januar 2019 feierte der Olympiasieger von 1968 seinen 70. Geburtstag und obwohl er längst nicht mehr im Ring steht, gibt es einiges, das sein Leben bewegt. 

Rumble in the Jungle: Diese Niederlage lässt George Foreman in die Geschichte eingehen

Vom Beginn seiner Profikarriere 1969 an galt der 1,93 Meter große Texaner als unbesiegbar. Bis 1974 hatte er sich mit einer Kampfbilanz von 40:0 mit 37 Knockouts den Weltmeistertitel erstritten. 

Dann kam Muhammad Ali und der "Rumble in the Jungle":

Am 30. Oktober 1974 stieg George Foreman in Kinshasa in Zaire, dem heutigen Kongo, gegen The Greatest in den Ring – um 4 Uhr morgens, damit die amerikanischen TV-Zuschauer zuhause gemütlich einschalten konnten. Der Kampf gilt bis heute als einer der größten der Box-Geschichte

Ali schlägt Foreman STR/AFP/Getty Images

George Foreman verlor in der 8. Runde und musste seinen Weltmeistertitel an Ali abgeben. Der Boxer, dessen Schlagreichweite 1,99 Meter beträgt, fiel daraufhin in eine tiefe Depression.

George Foreman geht über Runden: Boxer – Pfarrer – Grill-Weltmeister – Boxer

Nachdem er zwischen 1974 und 1976 keine Profikämpfe absolviert hatte, verlangte George Foreman eine Revanche gegen Ali – die dieser ihm verweigerte. Umgehend prahlte Foreman damit, so lange sämtliche Ex-Gegner von Ali besiegen zu wollen, bis dieser erneut gegen ihn antreten würde. 

Doch nach einem verlorenen Kampf 1977 gab George Forman auf: Er hing seine Boxhandschuhe an den Nagel und wandte sich voll und ganz dem Glauben zu. Er wurde Priester in der pfingstlerischen "Apostolic Church of the Lord Jesus Christ" in Houston, Texas, finanzierte Waisenhäuser und engagierte sich für benachteiligte Jugendliche. 

Dieses Leben passte zu dem freundlichen Mann mit der Glatze, der ingesamt zehn leibliche Kinder, vier Ex-Frauen und eine Ehefrau hat. Alle seine Söhne tragen übrigens den Vornamen George und lassen sich lediglich durch ihre Spitznamen unterscheiden: George Jr., George III ("Monk"), George IV ("Big Wheel"), George V ("Red") und George VI ("Little Joey"). 

1994 gelingen dem Amerikaner dann zwei legendäre Coups. Er wagt ein sportliches Comeback und wird noch einmal Boxweltmeister – mit 45 Jahren und 20 Jahre nachdem er den Titel verloren hatte! Wie nebenbei bringt George Foreman die "George Foreman Lean Mean Fat-Reducing Grilling Machine", kurz George Foreman Grill, auf den Markt.

Gerüchten zufolge ging der Heimgrill, der einem Sandwichmaker gleicht und Steak perfekt zubereitet, bis heute weltweit über 100 Millionen Mal über den Ladentisch.

Was macht George Foreman heute?

Nach dem gewonnen Weltmeistertitel 1994 stieg George Foreman noch vier Mal in den Ring – unter anderem besiegte er 1995 den deutschen Boxmeister Axel Schulz nach 12 Runden mit einem Punktesieg. 

Nach 81 Kämpfen, 76 Siegen und 68 Knockouts hing er die Boxhandschuhe 1997 endgültig an den Nagel. 

Seither ist George Foreman aber nicht untätig. Er setzt sich weiterhin für sozial Benachteiligte ein, tingelt von Talkshow zu Talkshow, züchtet Deutsche Schäferhunde und lässt seine Fans nur zu gerne auf Instagram an all seinen Abenteuern teilhaben.

Online hat er auch enthüllt, wie gut ihm Lederhosen stehen – 2018 trug er Tracht in München: 

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Im März 2019 ereilte den Schwergewichtsweltmeister allerdings ein schweres Schicksal: Seine Tochter Freeda George Foreman wurde im Alter von 42 Jahren tot in ihrer Wohnung gefunden, sie soll Selbstmord begangen haben. 

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