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Ratgeber

Was hilft gegen Schluckauf? Diese Tricks wirken sofort

Schluckauf ist meist harmlos und vergeht in der Regel schnell von allein. Gelegentlich kann er aber auch länger anhalten und dadurch lästig werden. Wir erklären, woher Schluckauf kommt und was du gegen ihn machen kannst.

Mann trinkt lässig eine Glas Wasser
Das hilft bei Schluckauf iStock / nd3000

Wenn das Zwerchfell und die Atemmuskulatur sich zusammenziehen und die Rippen sich weiten will der Körper einatmen. Doch wenn er es nur vortäuscht und die eingeatmete Luft zu einem Hicks wird – und das immer und immer wieder – dann liegt ein Fall von Schluckauf vor.

Ursachen für Schluckauf

Die Ursachen für Schluckauf sind zahlreich. So können starke Temperaturschwankungen den Magen und das Zwerchfell reizen. Deswegen empfiehlt es sich, kalte Getränke und Speisen vor dem Verzehr etwas antauen und warme Suppen und Gerichte abkühlen zu lassen.

Auch schnelles Essen, Trinken, aber auch Rauchen kann in einem Schluckauf enden. Ebenso wie überreichliche Mahlzeiten, deswegen sollte man seine Portion an Nahrung über den Tag hinweg verteilt zu sich nehmen und lieber mehrere kleine Mahlzeiten zu sich nehmen, als nur zwei große.

Auch übermäßige Nervosität oder Aufregung können Ursachen für Schluckauf sein. Gelegentlich tritt dieses Phänomen auch als Begleiterscheinung verschiedener Krankheiten wie Entzündungsreaktionen in Magen oder Speiseröhre auf.

Tipps und Tricks gegen Schluckauf

Luft anhalten: Durch den Klassiker unter den Tricks erhöht sich der Kohlendioxidgehalt im Blut. Das führt letztlich dazu, dass der Zwerchfellnerv sich beruhigt und der Schluckauf schließlich aufhört.

Wasser trinken: Langsames Trinken hat einen ähnliches Effekt wie Luft anhalten: Die Atmung wird unterbrochen und der Kohlendioxidgehalt im Blut steigt. Gleichzeitig wird bei diesem Trick auch der Nervus vagus in der hinteren Rachenwand gereizt. Beides beruhigt den Schluckauf-Impuls.

In leere Tüte einatmen: Auch dieser Trick steigert die Kohlendioxidkonzentration im Blut. Einfach in eine leere Tüte einatmen und die Luft dann gleich wieder inhalieren. Doch Achtung: Wer zu lange in die Tüte pustet, riskiert aufgrund von Sauerstoffmangel ohnmächtig zu werden.

Auf den Rücken legen und Beine einziehen: Das entspannt das Zwerchfell und lässt den Schluckauf schnell der Vergangenheit angehören. Einfach auf den Rücken legen, Beine anziehen und dabei mit den Händen kräftig zum Bauch ziehen.

Erschrecken: Nicht ganz einfach, aber durchaus effektiv. Die Reaktion, die durch das Erschrecken im Gehirn vollzogen wird, hat direkte Auswirkungen bis in den Bauchraum und somit auch auf das Zwerchfell.

Zucker in Essig: Ungewöhnlich, aber hilfreich. Ein Stück Würfelzucker in Essig tränken und auf die Zunge legen. Der Essig im langsam zergehenden Würfel reizt die Gaumennerven und wirkt gegen das Hicksen.

Chronischer Schluckauf: Muss ich zum Arzt?

In den folgenden Situationen sollte ein Arzt aufgesucht werden:

  • wenn der Schluckauf häufiger und regelmäßig auftritt
  • wenn sich der Schluckauf über einen längeren Zeitraum (länger als einen Tag) zieht
  • wenn zusätzlich weitere Symptome wie Sodbrennen, saures Aufstoßen, Bauchschmerzen oder Übelkeit hinzukommen

Sollten zudem Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, Lähmungserscheinungen, Sprach- und/oder Sehstörungen auftreten, kann das ein Zeichen für ein neurologisches Problem sein. In diesem Fall nicht zögern und den Notarzt rufen.

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