Heiße Furz-Fakten Darm-Experte: Deshalb stinken manche Fürze schlimmer als andere

Warum stinken manche Fürze schlimmer als andere?
© DANIEL FISHEL/THRILLIST

Wir alle kennen das: Der Darm rumort, also wird der Druck durch einen heißen, leisen Furz in die Freiheit entlassen.

Dumm nur, dass solche Schleicher in der Regel die eben noch klare Luft mit einem ekelhaften Gestank verpesten.

Auf eine dumpf-erdige Note folgt meist ein beißender, Nasenschleimhaut-killender Abgang.

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Fragst du dich in solchen Momenten auch, warum manche Analseufzer Quarantäne-ähnliche Zustände verursachen, während andere vollkommen unbemerkt gen Furz-Himmel aufsteigen?

Dann hat Dr. Myron Brand, seines Zeichens ein renommierter US-Gastroenterologe, die Antwort auf all deine Fragen.

Was bringt Fürze dazu, zu stinken?

DU! Du hast die Macht, den Geruch deines Heckhustens durch deine Ernährung zu kontrollieren. Nicht alle Fürze entstehen auf dieselbe Art. Manche müffeln wie vergammelte Eier, andere wie drei Monate alter Brokkoli.

"Ein prägnanter Geruch ist grundsätzlich nicht schlecht. Er ist das Ergebnis der Arbeit von Bakterien in deinem Verdauungstrakt. Hier tickt jeder Mensch anders. Fauler Gestank bedeutet nur, dass die von dir konsumierten Kohlenhydrate verdaut werden. Das Ganze ist ein Gärungsprozess", erklärt Dr. Brand.

Ironischerweise stinken deine Hosenflieger doller, je gesünder du dich ernährst. Ballaststoff-reiche Nahrung wie Brokkoli oder auch Haferflocken fördern die Produktion von Darmbakterien, wodurch du automatisch pupst.

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Schwefel = Gestank

Nahrungsmittel mit einem hohen Schwefel-Anteil - wie beispielsweise Rotes Fleisch, Milch oder pflanzliche Eiweiße - sind der Auslöser für faulige Aromen.

Wenn wir die Bakterien in unseren Gedärmen mit eiweißreichen Speisen füttern, produzieren sie ein schwefelhaltiges Gas, dass deine Fürze in pures Gift verwandelt.

"Das Endprodukt des Gärungsprozesses im Verdauungstrakt ist Gas – Karbonoxid, Wasserstoff und Methan", so Dr. Brand.

Wodurch entsteht der Eiergestank?

Wenn die Bakterien deine Nahrung in Schwefelwasserstoff zerlegen, produzierst du den "tödlichen" Eiergestank.

Laut Brüllkäfer-Experte Dr. Brand seien manchen Menschen Methan-Produzenten, während andere ein besonderes Talent in der Produktion von Schwefelwasserstoff besitzen. Je nachdem wie sie ihre Ernährung gestalten.

Ist Furzen vermeidbar?

Wenn du nur deine Furz-Frequenz verringern möchtest, empfiehlt Dr. Brand einen eiweißreichen Speiseplan. "Proteine produzieren nicht viel Gas, das tun Kohlenhydrate." 

Dieser Hinweis ist allerdings kein Patentrezept, da der Körper eines jeden Menschen naturgemäß anders funktioniert.

Speiseplan XY kann also bei dir markerschütternde Schleicher verursachen, während den Kumpel den kompletten Tag unbemerkt Darmflöte spielen kann.

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Während das Erfolgsgeheimnis für geruchslose Rektalatmung offenbar Interpretationssache ist, sind diese 8 Furz-Mythen definitiv nicht mehr als heiße Luft.

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