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Warum die Typ-Bezeichnungen von Boeings immer mit einer 7 anfangen

Hast du dich schon mal gefragt, warum eigentlich jedes Modell des Flugzeugherstellers Boeing mit der Zahl Sieben beginnt? Wir verraten's.

Warum die Typ-Bezeichnungen von Boeings immer mit einer 7 anfangen
Warum die Typ-Bezeichnungen von Boeings immer mit einer 7 anfangen Foto: iStock / nycshooter

Jeder kennt sie: die Boeing 747. Der legendäre Flugzeugtyp stieg erstmalig 1969 in die Lüfte und galt lange Zeit als größte Passagiermaschine der Welt. Doch warum eigentlich 747? Und warum tragen alle Nachfolgermodelle ebenfalls die Zahl Sieben am Anfang ihres Namens?

Manch einer glaubt, das hängt damit zusammen, dass der Sieben in diversen Kulturen magische Eigenschaften zugeschrieben werden. Manch anderer meint, der Neigungswinkel im Bau der Maschinen habe etwas damit zu tun. Falsch: Die Antwort liegt im Marketing, wie ein Bericht von Travelbook erklärt.

Nachdem Boeing Ende des Zweiten Weltkrieges im Wesentlichen als militärisches Unternehmen fungierte, wollte der damalige Firmenpräsident wieder Flugzeuge für den zivilen Luftverkehr sowie die Raumfahrt herstellen. Jede Kategorie sollte ihr eigenes Nummerierungssystem erhalten.

Für Propeller-Maschinen war als Ausgangspunkt A300 oder 400 vorgesehen, für Turbinen-Flugzeuge 500, für Raketenflieger 600 und für Jet-Transport-Maschinen 700. Dieser Logik nach hätte die Boeing 747 eigentlich Boeing 700 heißen müssen, aber die Marketingabteilung erachtete die Zahl als unsexy.

So wurde beschlossen, direkt bei der 707 anzufangen – und dann in Zehnerschritten weiterzumachen. Also: Boeing 717, 727, 737 und schließlich die 747. Das neueste Modell ist übrigens der sogenannte Dreamliner 787. Wie es dann nach Aufbrauch der 7er-Reihe weitergeht, ist ein Geheimnis.