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News-Update

Wahnsinn: Werkstatt verlangt 14.500 Euro "Parkgebühren" für nicht repariertes Auto

Da kommt einiges zusammen: Auto ewig nicht repariert, dafür aber knapp 15.000 Euro Parkgebühren haben wollen. Diese Werkstatt hat eine seltsame Auffassung vom Begriff "Kundenservice".

Weißer Skoda Octavia
Weißer Skoda Octavia (Symbolbild) iStock / DarthArt

Unfassbare Werkstatt-Rechnung

Da hat sich aber etwas angesammelt: Autobesitzer Alexander Arne aus Augustdorf ist fassungslos. Der 43-jährige Familienvater gab vor über dreieinhalb Jahren seinen Skoda Octavia bei einer Autowerkstatt ab. So weit, so normal.

Aber die Werkstatt schaffte es nicht, das Auto in dieser Zeit wieder fahrbereit zu bekommen, nach einem ersten Reparaturversuch funktionierte der Rückwärtsgang nicht mehr.

Ein Anwalt wird eingeschaltet

Die Werkstatt bot an, diesen neuen Schaden für 1.000 Euro zu beheben. Das wollte sich der Kunde aber nicht bieten lassen und übergab die Sache seinem Anwalt. Das Gerichtsverfahren zog sich in die Länge, auch ein Gutachter wurde hinzugezogen.

Schließlich, nach über drei Jahren, im September 2019, wurde sich darauf geeinigt, dass die Werkstatt das Getriebe für 500 Euro auseinanderbaut und den Fehler behebt, heißt es in einem Bericht der Bild.

Wie kam es zu der irren Forderung?

Zwar hat Alexander Arne sein Auto bis heute nicht zurück, dafür aber eine aktuelle Rechnung der Werkstatt im Briefkasten: 14.541 Euro! Diese seien, so die Werkstatt, durch die Parkgebühren des Skoda auf dem Gelände der Werkstatt zustande gekommen.

Insgesamt 1.222 Tage habe der Wagen dort gestanden. Bei einer täglichen Gebühr von 11,90 Euro komme man eben auf diese Summe und das sei auch ganz normal, so ein Mitarbeiter hinter vorgehaltener Hand, denn offiziell will sich die Werkstatt nicht zu diesem Thema äußern.

Klare Aussagen

Diesem Ansinnen hat Arnes Anwalt gleich eine Absage erteilt:

„Für diese Forderungen gibt es gar keine Rechtsgrundlage. Mein Mandant hat nur einen Reparaturauftrag gegeben, der bis heute nicht ausgeführt wurde.“
Jürgen Börgel

Auch Alexander Arne selbst hat eine klare Meinung zu dieser Situation:

„Das ist der Gipfel der Unverschämtheit. Zuerst schaffen sie es nicht, mein Auto zu reparieren, und dann wollen sie mich ausnehmen.“
Alexander Arne

Fazit

Autobesitzer Arne überlegt jetzt, ob er weitere Klagen gegen die Werkstatt anstrebt, beispielsweise wegen Nutzungsausfall. Denn mittlerweile sind durch die lange Standzeit Folgeschäden entstanden, die weitere Investitionen nach sich ziehen.

So müssen die Reifen und die Batterie des Skoda ausgetauscht werden, der TÜV ist natürlich auch mittlerweile abgelaufen. Vom Wertverlust einmal ganz zu schweigen.

Ohnehin hat Arne sich in der Zwischenzeit ein neues Auto besorgt. Mittlerweile fährt er einen japanischen SUV.

Und hat wohl ziemlich sicher auch eine neue Werkstatt.

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