Wer rastet, der rostet! Von Angeln bis Trekking: Das sind die Outdoor-Trends 2018

Redaktion Männersache 24.04.2018
Von Angeln bis Trekking: Das sind die Outdoor-Trends 2018
© iStock / petejau

Die Deutschen zieht es in die Natur. Sicheres Indiz dafür ist der Rekord-Absatz von Ausrüstungsartikeln. Ganz vorne mit dabei: Outdoor-Tools, Angelgeräte und spätestens seit YouTube-Sensation Danny MacAskill auch Mountainbikes!

Mountainbiking: Mach's wie Danny MacAskill

Beim Mountainbiking geht's – wer hätte es gedacht – per Mountainbike über Stock und Stein. Verschiedene Spielarten machen diese Outdoor-Disziplin aus: Downhill, Freeride, Dirt Jumping, Trail Riding, Cross Country und All Mountain. Spaß bringen sie alle und du kannst für dein Mountainbike-Abenteuer natürlich auch eine Kombination wählen. Wie lässig das im besten Fall aussieht, zeigt uns der schottische Mountainbike-Profi Danny MacAskill.

MacAskill, geboren 1985, veröffentlichte 2009 das fünfeinhalbminütige Video "Inspired Bicycles" via YouTube und erreichte damit innerhalb von 40 Stunden 350.000 Aufrufe – mittlerweile sind es fast 40 Millionen. So wurde aus dem ehemaligen Fahrradmechaniker ein von Red Bull gesponserter Bike-Trial-Profi, der mit seinem Gefährt so ziemlich jedes Hindernis überwindet und sogar auf Heuballen balanciert – siehe hier:

Männersache-Tipp: Du musst ja nicht gleich die akrobatischen Fähigkeiten eines Danny MacAskill besitzen, aber für den Fall der Fälle empfehlen wir das Tragen einer Kopfkamera – so bleibt kein Trick auf deinem Trip ohne Beweismaterial!

Camping: Freiheit für alle

Ob mit dem besten Freund, den Kollegen oder der Familienbande – wer am Wochenende keine Lust aufs eigene Zuhause hat, verlegt seine vier Wände am besten direkt in die Natur. Camping als Form des Tourismus ist ein Dauertrend und bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts populär bei Jung und Alt. Kein Wunder: Kampieren kann man auf alle möglichen Arten und Weisen, etwa ganz klassisch im Zelt, im luxuriösen Caravan oder fahrbaren Wohnmobil.

Campingplätze gibt es weltweit wie Sand am Meer und auch Natur- sowie Nationalparks bieten oft Möglichkeiten, dort seine Zelte aufzuschlagen. Wer den besonderen Kick sucht, wagt das wilde Campen, wo es ihm gerade beliebt. Was auf keinen Fall fehlen darf, sofern es denn erlaubt ist: das Lagerfeuer. Gibt es etwas Romantischeres, als mit seinen Besten unter freiem Himmel die wohlige Wärme der Glut zu spüren?

iStock / MarioGuti

Männersache-Tipp: Noch wichtiger als das Wo und Wie ist die Frage, mit wem du dein Camping-Wochenende verbringst. Also: Augen auf bei der Wahl des Camping-Partners! Wer allerdings lieber alleine im Camper reist, erwärmt sein Reisemobil am einfachsten mit einer nachgerüsteten Wasserheizung.

Trekking: Weitwandern in der Wildnis

Trekking zählt zu den absoluten Outdoor-Trends für 2018. Dabei handelt es sich um mehrtägige Wanderungen in der Wildnis weit weg vom städtischen Treiben. Was du dazu brauchst? Ein Zelt, ausreichend Verpflegung, festes Schuhwerk und natürlich sympathische Mitstreiter. Alternativ zum Weitwandern, wie Trekking auch bezeichnet wird, kannst du mit dem Fahrrad, Kanu, mit Touren- sowie Langlaufskiern oder Schneeschuhen Wanderreiten.

Der große Unterschied zum herkömmlichen Wandern besteht beim Trekking darin, dass man weitgehend auf vorhandene Wege verzichtet und mitten durch die Natur stapft. Trekking-Touren sind demnach deutlich anstrengender und sie dauern darüber hinaus in der Regel wesentlich länger als Wandertrips, die eher in zivilisationsnahen Gebieten stattfinden. Wer dem Stress in der Großstadt also mal wirklich entkommen möchte, sollte sich mit Trekking als Urlaubsart beschäftigen!

istock / Gilitukha

Männersache-Tipp: Du brauchst unbedingt einen zu deiner Körperstatur passenden Rucksack, damit du unterwegs nicht von Rückenschmerzen geplagt wirst. Außerdem sollte er genügend Platz für dein Equipment sowie Nahrungsvorrat bieten!

Fliegenfischen: Angeln – nur viel cooler

Was herkömmliches Angeln mit Action zu tun hat? Ziemlich wenig. Die große Ausnahme: Fliegenfischen. Diese besonders elegante sowie anspruchsvolle Methode des Fischens dürfte einigen aus dem filmischen Meisterwerk "Aus der Mitte entspringt ein Fluss" von und mit Robert Redford bekannt sein. Darin dreht sich alles um die schwierige Beziehung zweier Brüder – und natürlich ums Fliegenfischen. 

Was diese Art des Angelns so cool macht, ist allerdings nicht nur die wildromantische Vorstellung vom Fang des größten Fisches, sondern auch die grazile Eleganz des Werfens der sogenannten Fliegenschnur – und damit der grundlegende Unterschied zu jeder anderen Methode des Fischens.

iStock / Adventure_Photo

Männersache-Tipp: In Deutschland steht vor dem Angeln – ganz gleich, welche Methode – der Erwerb des Fischereischeins. Er ist in allen Bundesländern Voraussetzung dafür, dass man(n) überhaupt angeln darf. Kurse dazu werden regelmäßig und in nahezu jeder Gemeinde angeboten.

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