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Video: Wanderer wird mitten in der Wildnis von Puma angegriffen

Ein Wanderer ist mitten in der Wildnis von einem Puma angegriffen worden, der ihn zuvor minutenlang verfolgte.

Angreifender Puma
Ein Puma greift in der Wildnis des US-Bundesstaates Utah einen Wanderer an Foto: YouTube/ABC7

Kyle Burgess wird mitten in der Wildnis von Puma angegriffen

Kyle Burgess entdeckt am 9. Oktober 2020 in der Nähe der Stadt Orem, im US-Bundesstaat Utah, an einem Wanderpfad einen Wurf Puma-Babys. Als er dabei ist, die vier Jungtiere zu filmen, bemerkt er die Mutter der Babys - und diese ist ganz und gar nicht begeistert von dem Voyeur.

Voller Panik versucht sich der 26-jährige Burgess langsam aus der Gefahrenzone zu stehlen, doch die ausgewachsene Berglöwin bleibt dem Wanderer genauso dicht wie angriffslustig auf den Fersen.

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Sechsminütige Gefahrenlage

Fast sechs Minuten lang zieht sich Burgess auf dem Wanderweg rückwärts zurück, wobei er seine Augen und seine Handykamera auf die Katze gerichtet lässt. Gegenüber der New York Times beschreibt Burgess die Situation: "Ich machte drei oder vier Schritte und sah Mama Puma. Sie machte ein verrücktes Knurren. Ich begann wie verrückt rückwärts zu gehen. Ich lief einfach rückwärts."

In dem Interview sagte Burgess, der in Utah aufgewachsen ist, weiter, dass er versuchte, ruhig zu bleiben und einen Monolog in Hörweite des Tieres zu halten. Er nannte den Puma mehrere Male "Kumpel" und flehte ihn an, "Geh und hol deine Babys" oder versuchte es mit Schmeicheleien: "Du bist eine gute kleine Miezekatze".

Nach etwa drei Minuten knurrt der Puma und stürzt mit gefletschten Zähnen und zurückgesteckten Ohren auf Burgess zu. Allerdings stoppt die Raubkatze wieder ab und finalisiert die Attacke nicht. Zum Glück für den Wanderer.

Nach weiteren drei Minuten ist es dem Puma zu dann anscheinend zu doof, er kehrt um und läuft in Richtung seines Nachwuchses.

Scott Root, der Leiter der Naturschutzabteilung für Wildtierressourcen des Ministeriums für Natürliche Ressourcen von Utah, wurde auf das Treffen am vergangenen Samstagabend aufmerksam gemacht. Am nächsten Morgen wurde daraufhin ein Team entsandt, um sicherzustellen, dass sich der Puma und seine Jungen nicht mehr in der Nähe des Pfades befanden.

In seinen 30 Berufsjahren konnte sich Root nach eigenen Aussagen nicht an einen tödlichen Angriff eines Pumas in Utah erinnern:

"Vieles von diesem Verhalten ähnelte dem, was ein Bär oder Elch tun würde - wir nennen es eine Bluff-Anklage", sagte er. "Offensichtlich wird deutlich, dass es ihr Ziel Nr. 1 war, ihn aus dem Gebiet zu vertreiben."