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Video: Lkw-Fahrer überrollt demonstrierenden Veganer

Auf einer Vegan-Demo wird ein Demonstrant fast überrollt, anschließend beginnt das unwürdige Spiel der Schuldzuweisungen. Dabei haben alle Beteiligten versagt.

Truck erfasst Radfahrer
Der Truck erfasst das Klapprad eines Demonstranten Foto: YouTube / The Sun

Der Crash

Das englische Kent ist eigentlich ein passabler Landstrich. Und meistens auch ein wenig ruhiger als an dem Tag, an dem ein Protestzug von Veganern gegen die auf dieser Route verkehrenden Viehtransporte demonstriert.

Im Zuge dieses Protests wird, wie LadBible berichtet, ein mitten auf der Straße befindlicher Radfahrer mit einem winzigen Klappfahrrad von einem ankommenden Lkw mit Nutzvieh gerammt. Ergebnis: Der Radfahrer entkommt um Haaresbreite, das Bike wird zermalmt, der Schock ist groß.

Die Schuldfrage

Die übrigen Demonstranten beginnen "Shame" zu skandieren. Aber wer trägt die Verantwortung? Schätzungsweise drei Parteien:

  1. Der Demonstrant, der sich mitten auf der Straße und im toten Winkel des großen Trucks befand. Er legte es drauf an. In Deutschland wäre das wohl so etwas wie "Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr".

  2. Der Trucker. Auch wenn er den Radfahrer nicht gesehen hat, wusste er, dass er in eine Zone mit etlichen Menschen einfährt. Und wach wenn diese sich rücksichtslos gebärden, hätte er wohl besser angehalten. Die Polizei war ja auch vor Ort.

  3. Die Polizei. Wenn man schon vor Ort ist, muss man die Lage auch im Griff haben. Das war offensichtlich nicht der Fall.

Die Konsequenzen

Nun wird der gesamte Vorfall von den zuständigen Behörden durchleuchtet. Klar ist aber schon jetzt, dass es sicherlich unverantwortlich ist, den Transporter auf diese Weise zu bedrängen, dass die Polizei dies durch Absperrungen leicht hätte verhindern können, aber nicht getan hat und dass das kleine Klappfahrrad nur noch auf den Wertstoffhof gebracht werden kann.

Gewinner sind, so gesehen, die Tierschützer, denn die haben Publicity gesucht und gefunden.