Mysteriöser Fund Verlorene Bibelseiten offenbaren kontroverses Geheimnis

Redaktion Männersache 19.06.2018
Verlorenes Evangelium: Beweisen diese Bibelseiten, dass Jesus Christus nicht am Kreuz starb
© iStock/TonyBaggett

Jesus Christus starb gar nicht am Kreuz! Diese gewagte These soll durch Seiten das sogenannten "verlorenen Evangeliums" bewiesen werden.

Wie Unilad behauptet, sind die mysteriösen Schriftstücke sehr zum Unmut von Christen weltweit wieder aufgetaucht.

Die kontroversen Passagen besagen demnach, dass Judas Iskariot – zwölfter Jünger Jesu und Initiator des Verrates an seinem Messias – an dessen Stelle am Kreuz auf dem Hügel Galgota starb.

Angeblich wurden die Skripte von Barnabas – einem Apostel des Urchristentums – geschrieben und im Jahr 2000 von türkischen Behörden entdeckt.

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Im Anschluss an den Fund mutmaßten islamische Medien im Iran laut Unilad, dass der Fund den "Kollaps des Christentums" bedeuten könnte.

"Die Entdeckung der originalen Barnabas-Bibel wird die christliche Kirche und seine Autorität schwächen. Der Fund wird die Religion weltweit revolutionieren", soll es damals gehießen haben.

Religionsgelehrte und Theologen haben das Dokument demnach wiederum als "Fälschung" und "lachhaften Angriff auf das Christentum" abgetan.

Das Neue Testament
© Christopher Barker

Vatikan-Experte Maroc Tosatti wies das "verlorene Evangelium" in "La Stampa" wie folgt zurück:

"Diese außergewöhnliche Entdeckung ist wahrscheinlich ein Scherz. Die Arbeit eines Fälschers, der laut diverser Vermutungen ein europäischer Gelehrter aus dem Mittelalter gewesen sein könnte."

Befürworter und Kritiker des Textes streiten über dessen tatsächliches Alter. Experten vermuten jedoch, dass das Schriftstück im späten 16. Jahrhundert verfasst wurde.

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