Ratgeber Diese Vornamen sind in Deutschland verboten

Timo | Männersache 06.12.2018

Verbotene Vornamen gibt es in Deutschland so einige. Die Begründungen für eine mögliche Ablehnung sind dabei höchst unterschiedlich. Männersache hat die Thematik mal unter die Lupe genommen.

Verbotene Vornamen in Deutschland.
Verbotene Vornamen in Deutschland. © iStock/Сергей Марков
 

Verbotene Vornamen in Deutschland

In Deutschland gibt es generell Probleme mit der Zulassung von Vornamen, wenn beispielsweise das Geschlecht nicht eindeutig aus dem Namen hervorgeht. Auch seltene ausländische Vornamen können Schwierigkeiten mit der Zulassung bekommen.

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Unzumutbare Vornamen

Auch kann es sein, dass Standesämter die ausgesuchten Vornamen als „unzumutbar“ einstufen und die Bewilligung versagen. Beispielsweise werden Adolf Hitler, Osama Bin Laden oder Anakin Skywalker hierzulande aus nachvollziehbaren Gründen wenig Chancen eingeräumt.  Auch darf kein weitverbreiteter Orts- oder Markenname ausgewählt werden.

 

Nachnamen als Vornamen

Es gilt weiterhin: Ein Familienname ist noch lange kein Vorname, es sei denn, der Familienname lautet Eberhart etc. Titelbezeichnungen wie Lord oder Prinzessin werden vom Standesamt ebenfalls mit Kopfschütteln quittiert. Ganz wichtig zudem: Ein Vorname kann nicht rechtlich geschützt werden!

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So viele Namen darf ein Kind tragen

In Deutschland ist es zulässig, pro Kind maximal fünf Vornamen zu vergeben. Die Bestimmungen bei der Namensvergabe sind hierzulande durch das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) geregelt. Allerdings haben die zuständigen Standesämter erfahrungsgemäß das letzte Wort bei der Vergabe. Am Ende gilt immer der Grundsatz: Das Kindeswohl darf nicht gefährdet werden.

Für die Vergabe von Vornamen gibt es strenge Regeln.
Für die Vergabe von Vornamen gibt es strenge Regeln. © iStock/ZoltanFabian
 

Verbotene Vornamen: Regelkunde

In Deutschland ist es Gesetzespflicht zwecks identifizierbarer Unterscheidung einen Vornamen und einen Nachnamens zu tragen. Der Vorname muss dabei spätestens vier Wochen nach Geburt eines Kindes dem zuständigen Standesamt angezeigt werden. Bei Bewilligung wird die Verbindlichkeit des Vornamens festgeschrieben. In schwerwiegenden Fällen kann der Vorname wieder geändert werden, beispielsweise nach einer Adoption oder der Umwandlung des Geschlechts.

 

Beispiele für abgelehnte Vornamen in Deutschland

  • Agfa
  • Borussia
  • Fanta
  • Whisky
  • Mechipchamueh
  • Nelkenheini
  • Superman
  • Verleihnix
  • Poppy
  • Puppe
  • Jürgenson
  • Schroeder
  • Junge
  • Rosenherz
  • Sputnik
  • Waldmeister
  • Grammophon
  • Moon Unit
  • Lenin
  • Bierstübl
  • Holgerson
  • Hummer
  • Atomfried
  • Thanatos
  • Gucci
  • Satan
  • Stone
  • Judas
  • McDonald
  • Hemingway
  • Moewe
  • Verleihnix
  • Pillula
  • Puschkin
  • Lord
  • Tom Tom
  • Megwanipiu
  • Pain
  • Joghurt
  • Woodstock
 

Ausgefallene Ausnahmen bei der Vergabe von Vornamen

Anbei einige Beispiele von Vornamen, die auf den ersten Blick kritisch erscheinen.

  • Pepsi-Carola
  • Nussi
  • Champagna
  • Popo
  • Pumuckl
  • Winnetou
  • Apple
  • Blaubeere
  • Smudo
  • Nussi
  • Cinderella-Melodie
  • Schneewittchen
  • Frodewin
  • Matt-Eagle
  • Pfefferminza
  • Leonardo da Vinci Franz
  • Alemmania
  • November
  • Anderson

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